Cloud-Printing und Scan to Cloud

mit aktuellen Systemen meist kein Problem mehr

Vertragskonzepte Drucker & Multifunktionsgeräte

All-In - Seitenpreis Konzept - Volumenvertrag

Digitalkopierer Kaufberatung

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Gerade im Bereich der Büromaschinen wie Laserdrucker, Kopierer, Scanner und Multifunktionsgeräte gibt es die unterschiedlichsten Vertragskonzepte. In deutschsprachigen Raum wird hier oft unterschieden zwischen sog. Serviceverträgen und reinen Wartungsverträgen. Außerdem ist der Inhalt dieser beiden Vertragsvarianten sehr, sehr oft für einen Laien nicht zu durchschauen.

Vertragskonzepte im Drucker, Koierer & Scanner

Die verschiedenen MPS Vertragskonzepte umfassen immer die Investition des Gegenstandes (Drucker, Kopierer, Scanner oder Multifunktionsgerät), den dazu nötigen Service und die Wartung, sowie die Lieferung von VB-Material.

Daneben sind die zusätzlichen Dienstleistungen wesentliche Bestandteile eines All-In bzw. MPS Konzepts. Meist beginnen diese schon im Vorfeld bei der gründlichen Ist-Analyse des gesamten Workflows eines Unternehmens (Anschaffungskosten, Kosten für Verbrauchsmaterial und Service, aber auch Stellplatzanalyse, Laufwegeanalyse und noch einiges mehr).

In der Umsetzung werden dann Arbeitsabläufe und Gerätepläne optimiert, das richtige Multifunktionsgerät mit den gewünschten Optionen wie z. B. Dualscanner oder Systeme mit einer umfangreichen Endverarbeitung oder besonderer Funktionen (kopieren, drucken, scannen, faxen) am jeweiligen Standort aufgestellt. In vielen Fällen wird schon mit dem ersten MPS Konzept dann auch ein elektronisches Formularmanagement eingeführt und weitere Netzwerkanbindungen der multifunktionalen Modelle durchgeführt, um sinnvoll die Workflows zu ergänzen oder zu optimieren.

Fast alle Hersteller bieten bereits heute Überwachungssoftware für die netzwerkverbundenen Geräte sowie Lösungen, die eine konstante automatische Kostenüberwachung erlauben. Mit überwachten Druck- und Kopiersystemen kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. In einer MPS Software (Managed Print Services) werden alle relevanten Daten zum Kopierer oder Drucker meist per schlankem SNMP Protokoller erfasst und gebündelt an einen Server vom Service Partner übertragen. Ihr Servicepartner erhält aktuelle Meldungen über Tonerstände, evtl. anfallende Störungen und Wartungen und auch die aktuellen Zählerstände zur Abrechnung der Klick- und Serviceverträge.

Über ein Seitenpreis Konzept erhält das Unternehmen einen einheitlichen Seitenpreis, egal ob der Ausdruck über einen Drucker oder die Fotokopie auf einem Digitalkopierer oder ein Faxgerät generiert wird. Dabei werden Einsparpotentiale erzielt, die teilweise enorm sind.

Alles, was ein Kunde benötigt, kann in die entsprechenden Vertragsformen gleich mit eingebunden werden. Alle Anwendungen wie, Multifunktionsgeräte, Laserdrucker, Kopiergeräte, Faxsysteme, Software, Integration, Archivierungslösungen, Dokumentenmanagement, aber auch Großformatsysteme und vieles mehr.

Zusätzliche Systeme, ein vorzeitiger Austausch von überlasteten Geräten oder die Erweiterung der vorhandenen Geräte im Maschinenpark sind beim All-IN Mietkonzept ebenso möglich wie Vertrags- oder Volumenanpassungen während der Laufzeit. Durch weitere Zusatzvereinbarungen können jederzeit auch andere Kalkulationsparameter wie Laufzeit, Miete und/oder Seitenpreis, Mindestabnahme/Freiseiten entsprechend - auch gemischt - modifiziert werden. Damit ist man nicht mehr gezwungen, wie bei einem starren Leasingvertrag oder beim Kauf der teuren Hardware, Verträge vorzeitig aufzulösen und i. d. R. hohe Ablösesummen akzeptieren zu müssen.

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Seitenpreisvertrag für Kopierer, Drucker und MFP

Anders als bei der Miete von Hardware in Verbindung mit einem All-In Konzept oder Servcievertrag und fest definierter Pauschale pro Monat wird hier keine monatliche Gesamtmiete vereinbart, sondern der Preis für eine DIN A4-Seite (Seitenpreis für Druck/Kopie) und das sowohl für schwarz-weiss Ausgabe, als auch für eine DIN A4 Farbseite - egal ob gedruckt, kopiert oder gefaxt. Der Mieter vereinbart lediglich eine monatliche Mindestmenge an Seiten zu drucken, zu kopieren oder zu faxen, welche durch ein fundiertes Consulting auch sehr leicht herauszufinden ist.

Mit einem Seitenpreisvertrag (Klickvertrag oder Pay per Page) hat man einen eleganten Weg zu einer komplett neuen Drucker- oder Multifunktionsgeräte Landschaft. Hierbei sorgt der Büromaschinen Service Partner vor Ort für die Wartung, Reparatur und die optimale Versorgung mit Verbrauchsmaterial über die gesamte Laufzeit und kann im Störungsfall sehr schnell auch mit Austauschgeräten einspringen. Mit einem Seitenpreisvertrag ist auch meist eine Konsolidierung der Gerätelandschaft verbunden, da die Altgeräte in der Regel durch einheitliche Drucker- und Multifunktionsgeräte ausgetauscht werden, um das Handling für die IT und das gesamte Unternehmen zu erleichtern, z. B. durch einheitliche Druckertreiber, Vereinfachung der Bedienung der Systeme und ordentliche und saubere Druckbilder über alle Systeme hinweg. Bei größeren Störungen lassen sich sehr schnell einzelne Geräte austauschen oder bei Bedarf zusätzliche Drucksysteme im Netzwerk einbinden.

Durch einen fixen Seitenpreis ergibt sich dann eine Transparenz und somit die volle Kostenkontrolle bezüglich der realen Druckerkosten, die man sogar bis auf Abteilungen oder Personen herunterbrechen und zuordnen kann. So ganz nebenbei entfällt bei einem Seitenpreisvertrag die Kapitalbindung für das Unternehmen, die laufenden Kosten lassen sich sofort als Betriebskosten absetzen - so entstehen jährlich enorme Einsparpotentiale und Kostenvorteile unter anderem auch, weil der Dienstleister bei einem Seitenpreisvertrag über zusätzliche und bessere Konditionen von den Herstellern verfügt.

Die Unternehmen mit einem Full-Service Seitenpreisvertrag gewinnen in mehrfacher Hinsicht, denn nur so können sie auf eine permanent verfügbare Druckerumgebung zurückgreifen, denn betriebswirtschaftlich ist ein Full-Service über Seitenpreisvertrag schon ab einem Druckvolumen von 500 Seiten je Drucker sinnvoll.

Volumenvertrag für die komplette Druckausgabe

Bei einem Volumenvertrag ist der wichtigste Parameter das fest vereinbarte Druck- und Kopiervolumen zum fest vereinbarten klickpreis in Farbe und Schwarzweiß. Der zeitliche Aspekt bei einem Volumenvertrag ist nach beiden Seiten hin variabel, d. h. der Vertrag kann sich in beide Richtungen verändern. Wurde z. B. das vereinbarte Volumen auf eine kalkulatorische Vertragsdauer von 60 Monaten gerechnet, aber innerhalb dieser Zeit noch nicht erreicht, dann verlängert sich ein Volumenvertrag automatisch um eine unbestimmte Zeit bis das vereinbarte Volume erreicht ist.

Im Umkehrschluss kann bei einem Volumenvertrag sich die Vertragsdauer auch verkürzen, wenn das vereinbarte und errechnete Volumen bereits nach weniger Zeit erreicht wurde. Der Parameter Zeit spielt also bei einem Volumenvertrag zwar auch eine wichtige Rolle, ist aber im Vergleich zu anderen Finanzierungskonzepten variabel nach beiden Seiten. Hier ist der ausschlaggebende Faktor das vereinbarte Volumen.

Durch das vorzeitige Ende eines Volumenvertrages verkürzen sie die Laufzeit durch den Mehrverbrauch an Seiten, dadurch kann man aber so auch durch die erhöhte Abnutzung der Systeme schneller Neugeräte einsetzen.

Die Seiten können auch nach der angesetzten Vertragslaufzeit angefordert und verbraucht werden und verfallen nicht, da ihnen alle Systeme bis zum Erreichen des Gesamtvolumens zur vollen Verfügung stehen.

Ein Volumenvertrag empfiehlt sich vor allem beim Einsatz von mehreren Systemen mit hohem Druck- oder Kopiervolumen. Vereinbart werden das komplette Kopier-, Fax- und Druckvolumen sowie der Anteil der darin enthaltenen Farbseiten.

Ein Volumenvertrag ist grundsätzlich erst dann beendet, wenn das vereinbarte Druckvolumen erreicht wurde. Somit richtet sich die Vertragslaufzeit nach dem tatsächlichen Verbrauch und wird nur kalkulatorisch als Rechengrundlage benutzt.

Die Pluspunkte und Vorteile des Volumenvertrages

  • Die Kosten bleiben jederzeit gleich und planbar, selbst bei Mehr- oder Mindervolumen
  • Dieses Nutzungsmodell ist fair und Kundenfreundlich - sie zahlen wirklich nur das was sie auch in Anspruch nehmen
  • Beim Volumenvertrag blieben sie stets flexibel über die gesamte Nutzungsdauer
  • keine versteckten Kosten: klare Preisstruktur von Anfang bis Ende
  • keine Mehrkopien Abrechnung mehr
  • Die Preise und Volumen werden von ihnen selbst bestimmt

Kopiergeräte und Drucker als Mietkauf Konzept

Kopierer Vermietung

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Bei einem Drucker oder Multifunktionsgeräte Mietkauf Konzept wird das gewünschte Objekt von einer Leasingbank oder Gesellschaft erworben und dem Unternehmen auf bestimmte Zeit überlassen, und zwar zur Miete und zur Nutzung. Die bis zum Vertragsende erbrachte Mietleistung wird in großen Teilen dann der Gesamtsumme angerechnet, ein kleinerer Anteil wird als Zins für den erbrachten Kredit verrechnet. Meist wird ein Mietkauf in zwei unterschiedlichen Modellen angeboten. Es handelt sich zum einen um einen Optionskauf, also einen Mietkauf mit der Option das Equipment nach Ende der Mietzeit käuflich zu erwerben, im Gegensatz zur Verpflichtung des Mieters die gemietete Hard- und Software zu übernehmen. Hier wird quasi die Kaufsumme des gesamten Objektes von der Leasinggesellschaft gestundet und ein Endpreis verhandelt, welche nach Ablauf einer Frist und Gegenrechnung der bereits bezahlten Miete und Zinsen fällig wird.

Im Unterschied zu Leasing geht das Objekt am Ende der Mietzeit automatisch in das Eigentum des Mieters über. Mietkauf lohnt sich besonders dann, wenn öffentliche Förderprogramme für Start-Ups oder Existenzgründer, Investitionszulagen oder steuerliche Sonderabschreibungen genutzt werden sollen, oder in der Vergangenheit Ansparabschreibungen gebildet worden sind, dann ist Mietkauf für Sie als Kunde optimal. Sie können sofort das gewünschte Objekt in Ihrer Bilanz aktivieren und sind von Vertragsbeginn an auch wirtschaftlicher Eigentümer der Sache.

Das vollständige Eigentumsrecht geht automatisch an den Mieter über, sobald Sie die letzte Mietkaufrate geleistet wurde.

Clevere Konzepte für Start-Ups und Existenzgründer

In den letzten Jahren haben immer wieder sehr viele Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Bei einem solch gewaltigen Schritt verfolgen viele Existenzgründer und Start Up Unternehmer die unterschiedlichsten Ziele. Hinter jeder Gründung steckt die Idee sich selbst zu verwirklichen, die Flucht aus der Arbeitslosigkeit oder der Drang nach höheren Verdienstmöglichkeiten und Unabhängigkeit.

Wer den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat, hat auch in Bezug auf die richtig dimensionierte Büroausstattung einiges zu bedenken. Hier setzt unser Service für Existenzgründer und Start Up Unternehmen an, wir begleiten unsere Kunden von der Idee bis hin zur richtigen Finanzierung und Umsetzung der erfolgreichen Ausstattung ihres Büro Equipments. Es müssen bei einer Neugründung etliche Anschaffungen getätigt werden bei meist sehr knappen Budgets. Für Existenzgründer und Start Up Unternehmen scheidet meist die klassische Finanzierung über Bankkredite und auch Büromaschinen Leasing aus, Existenzgründer und Start Up Unternehmen werden in der Regel von allen Leasing Gesellschaften abgelehnt.

Genau an diesem Punkt setzt unser Existenzgründer und Start-Up Konzept für Kopierer, Drucker und Multifunktionsgeräte erfolgreich an!

Firmen Neugründungen und Start Up Unternehmer finden bei uns immer die passende Büro Ausstattung im Kopier-, Druck- und Scanbereich. Unsere Servicepartner vor Ort nutzen hierfür generalüberholte Leasingrückläufer als „refurbished“ Systeme für alle möglichen Anwendungen im Office Umfeld. Die Systeme werden in der Werkstatt komplett zerlegt und gereinigt, nötige Ersatzteile (CSP und MSP) werden getauscht um die Laufleistung der überholten Systeme wieder her zustellen und zu gewährleisten.

Durch ein durchdachtes Mietkonzept inkl. Service und Wartung für Existenzgründer und Start-Up Unternehmen versetzen wir jeden Starter in die Lage, ohne große und aufwendige Investition dennoch hochwertige und praktikable Büromaschinen Lösungen nach ihren Wünschen und Anforderungen zu nutzen.

Existenzgründer und Start Up Unternehmer: Bitte jetzt den Online Fragebogen für Drucker und Multifunktionsgeräte ausfüllen und absenden!

Wir versuchen alles Mögliche, denn auch wir waren mal Existenzgründer

Vorteile für Start Up und Existenzgründer

  • keine Investition in Büromaschinen Equipment oder Software Lösungen
  • geringe monatliche Belastung inkl. Service
  • verschiedene Full-Service Konzepte
  • äußerst flexible Laufzeiten in Miete und Service
  • hohe Verfügbarkeit von "refurbished" oder General überholten Systemen

Inhalt des Servicevertrages für Kopierer & Drucker

Scan to RA Micro mit Kopierer

© pressmaster - fotolia.com

In einem Servicevertrag für Kopierer und Drucker ist der Service und die Reparatur im Bedarfsfall geregelt, d. h. wenn der Drucker oder Kopierer einen Defekt aufweist und nicht benutzt werden kann, z. B. aufgrund eines Papierstaus der durch den Benutzer nicht zu beseitigen ist. Auch wenn bestimmte Ersatz- und Verschleißteile ihren Geist aufgeben greift die Vereinbarung des Servicevertrages durch den Fachhändler bzw. Servicepartner. Hierzu zählen dann in der Regel sämtliche Verschleißteile des Gerätes wie z. B.

  • Einzugsrollen für den Papiertransport, sowohl im Originaleinzug als auch aus den Papierkassetten
  • Bildtrommeln für die Übertragung des Toners auf das Papier
  • Heizeinheiten wie Fixierwalzen oder Heizbänder

Auch die benötigte Arbeitszeit des Service Technikers sollte bereits im Servicevertrag mit inkludiert sein, genauso wie die Fahrzeit zum Einsatzort bzw. Stellplatz des Gerätes und auch evtl. individuell anfallende Fahrzeugkosten wie Maut- oder Parkgebühren.

Viele Unternehmen unterscheiden gerade bei den benötigten Ersatz- und Verschleißteilen ganz differenziert. Ob es sich um ein Verschleißteil handelt, oder um ein Ersatzteil welches bei normalem Gebrauch nicht einem Verschleiß unterliegt muss im Vertrag definiert sein bzw. wird vom Hersteller des Druckers, Kopierers oder Multifunktionsgerätes meist klar definiert. Im Zweifel fragen sie direkt beim Hersteller nach.

Zu den Ersatzteilen, und nicht zu den Verschleißteilen zählen dann u. a.:

  • Gehäuseteile aus Plastik oder anderen Materialien
  • Anbauteile und Ablagen (die abrechen können)
  • Bedienelemente wie Tastaturen, Bediener Stifte oder zusätzliche Knöpfe und Tasten
  • Anbauelemente und zusätzliche Optionen wie ext. Zähler oder USB Kartenleser

Man könnte hier noch einige zusätzliche Teile aufzählen die mit dem Verschleiß und den Laufleistungen der Geräte nichts zu tun haben, demnach auch nicht unter die Rubrik „Verschleißteile“ fallen. Sollten die o. a. Ersatz- oder Anbauteile aus irgendwelchen Gründen defekt sein, ist ein kostenpflichtiger Austausch oder eine Reparatur meist unumgänglich. Lassen sie sich von ihrem Servicepartner vor der Unterschrift des Servicevertrages genau erläutern welche Ersatzteile und welche Verschleißteile im Vertrag inbegriffen sind.

Handelt ein Benutzer groß fahrlässig, wie z. B. die Zerstörung der Glasplatte am Scanner oder lässt der Anwender zu, dass sich eine Büroklammer oder eine Heftklammer zusammen mit den Originalen in den RADF (Originaleinzug) gelangt, dann handelt es sich um eine grob fahrlässige Beschädigung der Einzugsrollen oder der Scanner Leiste, also um eine Fehlbedienung des Kopierers oder Multifunktionsgerätes. Es ist auch schon oft vorgekommen, das durch die falsche Beseitigung eines Papierstaus im inneren des Gerätes, z. B. mit einer Schere oder einem Schraubenzieher die Bildtrommel mit einem Kratzer beschädigt wurde, dann handelt es sich auch nicht um den kostenlosen Teil eines Servicevertrages, auch hier muss sich der Anwender die kostenpflichtige Instandsetzung des Geräts reparieren lassen, der daraus resultierende Serviceeinsatz des Technikers inkl. Fahrtzeit und die benötigten Ersatzteile nicht mit dem vorhandenen Servicevertrag abgedeckt.

Im Zweifel reden sie bitte vorher mit ihrem Servicepartner, aber ein All-In Servicevertrag beinhaltet in der Regel die durch den normalen Gebrauch benötigten Ersatz- und Verschleißteile, zusätzliche Servicearbeiten und Dienstleistungen fallen mit großer Wahrscheinlichkeit nicht unter die Rubrik All-In.

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Versorgung mit VB Materialien im All-In Service

Toner CMYK

Toner CMYK

© kyocera.de

Die Belieferung mit den nötigen Verbrauchsmaterialien (CMYK Toner) in einem All-in Servicekonzept sollte vertraglich klar geregelt und auch schriftlich fixiert werden. Aller Wahrscheinlichkeit nach übernimmt der Servicepartner mit einem All-In Servicevertrag die rechtzeitige Belieferung mit passendem Farbtoner für das richtige Multifunktionssystem am richtigen Stellplatz. Da sich auch die größten Servicepartner in Deutschland die kostenlose und unnötige Belieferung der einzelnen Stellplätze mit großen Tonermengen nicht leisten können, werden heute mehr und mehr Managed Print Service Konzepte umgesetzt. In diesen MPS Konzepten wird im Netzwerk des Anwenders eine Client Software installiert welche die Drucker, Kopierer und Multifunktionsgeräte in fest definierten Rhythmen überwacht und die druckerrelevanten Daten über das SNMP Protokoll sammelt. Die gesammelten Werte wie z. B. aktuelle Zählerstände über die Farbausdrucke und s/w Seiten, die aktuellen Tonerstände aller Farbeinheiten und auch evtl. anfallende Serviceeinsätze, Wartungen und Reparaturen werden dann gebündelt in unterschiedlichen Intervallen an die Server Software des Partners übermittelt und dort weiterverarbeitet.

Die Belieferung mit Verbrauchsmaterialien durch den Servicepartner ist im All-In Servicevertrag klar geregelt, ob die Tonereinheiten und andere VB Materialien wie Wartungskits oder Heizeinheiten dann kostenlos zum Stellplatz geliefert werden, oder ob der Verbraucher die Versandkosten zu tragen hat, muss individuell vereinbart werden. Meist sind aber die Versandkosten vom Endverbraucher zu tragen. Auch ist es in Deutschland nicht immer üblich alle Farbtoner kostenlos zur Verfügung zu stellen bzw. im All-In Servicevertrag bereits zu inkludieren. Es gibt auch Vertragsvarianten bei denen z. B. nur der schwarze Toner im Preis inbegriffen ist, der Farbton er (cyan – magenta yellow) ist nicht inbegriffen und muss vom Endkunden separat dazu gekauft werden. Das macht auch in vielen Fällen sogar richtig Sinn, zumal es sich ja bei der Preiskalkulation des Klickpreises um eine Mischkalkulation über die gesamte Laufzeit bzw. um die Gesamtabnahme an Seiten zu einer vom Hersteller vorgegebenen und fest definierten Deckung hält. Die Toner Reichweite wird immer mit einer Deckung pro DIN A4 Seite berechnet und einem All-In oder Klickvertrag dann zugrunde gelegt.

Farbeinheit Preis pro Einheit Reichweite
Tonerpreis für 1 cyan Patrone 120,00 € Reichweite bei 5 % Deckung ca. 33.600 Seiten
Tonerpreis für 1 magenta Patrone 120,00 € Reichweite bei 5 % Deckung ca. 33.600 Seiten
Tonerpreis für 1 yellow Patrone 120,00 € Reichweite bei 5 % Deckung ca. 33.600 Seiten
Tonerpreis für 1 schwarz Patrone 80,00 € Reichweite bei 5 % Deckung ca. 38.400 Seiten

Seitenpreis oder Klickpreis bei 1,28 Cent pro A4

Toner CMYK

Toner CMYK

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Aus dieser Preisübersicht ergibt sich ein reiner Tonerpreis von ca. 1,28 Cent pro gedruckter oder kopierter DIN A4 Farbseite bei einer konstanten Deckung von 5 % pro Toner Farbe. Die 5 % Deckung entsprechen ungefähr einen Standard Brief im Office, also schwarzer Text mit einem kleinen farbigen Logo oder Bild auf der Seite.

Weicht der Endverbraucher von den obigen Werten ab, also wird z. B. die Deckung durch ein Foto oder ein Logo erhöht, so wird automatisch mehr Toner pro Farbe verbraucht, die gedruckte Seite wird um ein vielfaches teurer und der Toner in der Patrone reicht dann auch nicht mehr für die angegebenen 34.000 Seiten aus und ist evtl. schon nach der Hälfte der gedruckten Seiten leer. Dadurch ergeben sich dann ganz schnell reelle Klickpreise bei DIN A3 Multifunktionsgeräten von 5,0 bis 40,0 Cent pro gedruckter DIN A4 Seite …

In den oben angegebenen Klickpreisen ist bis jetzt nur der Toner der einzelnen Farben eingerechnet. Bis zum richtigen und endgültigen Klickpreis der im Servicevertrag zugrunde gelegt wurde fehlen noch weitere Kosten die der Servicepartner dort mit eirechnen muss um wirtschaftlich zu arbeiten. In einem All-In Servicevertrag sind noch diese Kosten mit eingerechnet:

  • Arbeitszeit des Technikers
  • Fahrtzeit des Technikers zum Kunden bzw. bis zum Stellplatz des Gerätes
  • Fahrzeugkosten (Benzin, Versicherung etc.), evtl. auch Park- und Mautgebühren
  • Die Entfernung zum Kunden bzw. zum Stellplatz des Gerätes
  • Andere Verbrauchsmaterialien wie z. B. Starter (Developer) oder Resttonerbehälter
  • Schmiermittel, Öle & Fette sowie Reinigungsmittel
  • Verschleißteile wie z. B. Einzugsröllchen und Zahnräder etc. (CSP Teile)
  • Instandhaltungsmaterial wie z. B. Fixiereinheiten und Trommeleinheiten (MSP Teile)
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Aus den oben angegebenen zusätzlich nötigen Teilen und Mitteln ergibt sich dann ein Klickpreis für den Endverbraucher. Bei diesem Klickpreis muss der Servicepartner davon ausgehen, dass die Maschine dann über die gebuchte Laufzeit auch einwandfrei funktioniert und läuft. Ist die nicht der Fall, dann geht die Kosten und Nutzen Schere hier ganz schnell auseinander, wenn z. B. der Techniker öfters als geplant nach dem Gerät schauen muss und dadurch außerordentliche Serviceeinsätze zu Buche schlagen.

Rechenbeispiel zum Klickpreis für ein DIN A3 MFP

Laufzeit des Servicevertrages 60 Monate
monatliches Druckvolumen in s/w 4.000 Seiten
monatliches Druckvolumen in Farbe 1.000 Seiten
gesamtes Volumen über Laufzeit 300.000 Seiten
  240.000 Seiten in s/w
  60.000 Seiten in Farbe
   
Entfernung zum Kunden (Stellplatz) 50 Kilometer
Fahrtzeit zum Kunden (Stellplatz) 1 Stunde (evtl. Stadtverkehr und Parkplatzsuche….)
Geschätzte Arbeitszeit pro Störung 2 Stunden
   

Aus diesen Werten die wir dem Servicevertrag über 60 Monate zugrunde legen ergeben sich (grob) diese Einzelpreise und der daraus resultierende Klickpreis:

Klickpreise für ein DIN A3 Multifunktionsgerät

Tonerkosten s/w
Tonerkosten Farbe
Resttonerbehälter s/w
Resttonerbehälter Farbe
0,0013 €
0,0041 €
0,0001 €
0,0004 €
   
Entwickler s/w (Starter/Developer)
Entwickler Farbe (Starter/Developer)
0,0002 €
0,0001 € (Laufleistung nicht erreicht!)
   
Trommeleinheit s/w
Trommeleinheiten Farbe
0,0002 €
0,0001 € (Laufleistung nicht erreicht!)
   
CSP und MSP Teile s/w
CSP und MSP Teile Farbe
0,0005 €
0,0001 € (Laufleistung nicht erreicht!)
   
RSP Teile anteilig (Repair Service Parts) 0,0001 €
   
Summe CPP Material s/w (Cost per Page) 0,0028 €
Summe CPP Material Farbe (Cost per Page) 0,0052 €

hinzu kommen jetzt in unserem Beispiel noch CPP

CPP Kilometer s/w (Cost per Page)
CPP Kilometer Farbe (Cost per Page)
0,0006 €
0,0002 €
   
CPP Fahrtzeit s/w (Cost per Page)
CPP Fahrtzeit Farbe (Cost per Page)
0,0010 €
0,0002 €
   
CPP Arbeitszeit s/w (Cost per Page)
CPP Arbeitszeit Farbe (Cost per Page)
0,0010 €
0,0002 €
   
Summe CPP s/w Service (Cost per Page)
Summe CPP Farbe Service (Cost per Page)
0,0026 €
0,0006 €
   

Das ergibt einen Seitenpreis inkl. Serviceanteil

Seitenpreis s/w (CPP)
Seitenpreis Farbe (CPP)
0,0050 € (bei monatlich 4.000 Seiten in s/w)
0,0055 € (bei monatlich 1.000 Seiten in Farbe)

Zum diesem oben angegebenen Seitenpreis muss der Servicepartner noch eine unbekannte Variable bzw. ein unternehmerisches Risiko mit hinzurechnen – keine Maschine läuft ohne Fehler oder Serviceeinsätze über die gesamte Laufzeit – außerdem muss hier noch eine Marge mit eingerechnet werden, der Servicepartner kann ansonsten nicht überleben und auch nicht über längere Zeit bestehen.

Hier noch ein paar Erklärungen zu Fachbegriffen

CPP – Cost per Page
Hier sind die Gesamtkosten gemeint die zur Erstellung einer DIN A4 Seite erforderlich sind.

CPC – Cost per Copy
Hier sind auch die Gesamtkosten zur Erstellung einer DIN A4 Seite gemeint. Der Begriff bezog sich allerdings nur auf reine Fotokopien und nicht auf die Ausdrucke (gedruckte Seiten und Faxeingänge) die mit einem Multifunktionsgerät möglich sind. CPC wurde gegen die Abkürzung CPP (Cost per Page) ersetzt.

VB Material
Abkürzung für Verbrauchsmaterial wie z. B. Tonereinheiten, Tonerpatronen oder Tonerkassetten. Zum VB material zählen aber auch Resttonerbehälter (Waste Toner Bags) und bei manchen Herstellern auch ganze Trommel- oder Belichtungseinheiten die durch den Benutzer selbst zu wechseln sind, ohne dass dies ein Servicetechniker tun muss.

CSP Teile – Consumer Spare Parts (Verschleißteile)
Als CSP Teile werden jene Artikel, Ersatz- und Verschleißteile bezeichnet, die bei normalem Gebrauch des Multifunktionsgerätes abgenutzt werden und nach einer im Vorfeld berechneten Laufleitung oder Laufzeit verschlissen sind und ersetzt werden sollen. Teilweise können diese CSP Teile durch den Benutzer (Consumer) ersetzt oder gewechselt werden, wie z. B. kleine Einzugsröllchen oder ganze Zahnrädchen asl „Einheit“.

RSP – Replacement Service Parts
Als RSP Teile werden Ersatzteile oder ganze Baugruppen bezeichnet die teilweise auch durch den Benutzer (Consumer) selbst zu ersetzen oder zu tauschen sind. Hier haben die Hersteller unterschiedliche Vorgehensweisen wie z. B. ganze Heizeinheiten oder Transferbänder zu ersetzen sind. Dies wird teilweise auf den Verbraucher abgewälzt, andere Hersteller lassen diese arbeiten nur durch geschultes Fachpersonal (Servicetechniker) erledigen.

MSP – Maintenance Spare Parts (Wartungsersatzteile)
Wartungsersatzteile werden als MSP Teile bezeichnet die im Rahmen einer normalen Wartung ersetzt werden sollten, auch dann, wenn die Laufleistung evtl. nicht voll erschöpft ist, aber in naher Zukunft dann erreicht sein wird.

TTL Toner – Time to Life (Laufleistung oder Lifetime für den Toner)
Der TTL wert gibt an, wie lange ein Artikel laut Hersteller bei einer Deckung pro Seite von 5 % halten bzw. ausreichen soll.

TTL Resttonerbehälter – Time to Life bzw. Füllmenge im Waste Toner Bag bei 5 %

TTL Trommel – Time to Life bzw. Laufleistung der Trommeleinheit (CMYK)

TTL Entwickler oder TTL Developer – Laufleistung der einzelnen Entwicklereinheiten. Pro Druckfarbe (cyan – mangenta – yellow – black – CMYK) ist eine Entwicklereinheit inkl. Starter oder Developer erforderlich.

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