Lösungen für den optimierten Dokumenten-Workflow

KYOCERA Multifunktionsgeräte

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Kyocera baut Service und Support Division weiter aus

Pascal Seifert ist seit 2011 im Kyocera-Konzern tĂ€tig und hat zunĂ€chst die Global Service Division (Europa-Organisation) unterstĂŒtzt und dort vor allem die Entwicklung der MDS-Strategie sowie die EinfĂŒhrung des Kyocera-Sales-Excellence-Prozesses maßgeblich vorangetrieben.

Seit Oktober 2015 verantwortete er als Senior Abteilungsleiter im deutschen Service-Team den Bereich Service & Produkt Management und unterstĂŒtzte die neue strategische Ausrichtung innerhalb des CSSD (Customer Service and Support Division).

Dank der neu geschaffenen Abteilung Project & Client Management etabliert Kyocera zudem eine weitere wichtige SĂ€ule im Service. Mit Michael Weiß wird ein branchenerfahrener Kollege maßgeblich am Aufbau mitwirken. Nach Stationen bei SNT und der VANAT Group, wo er das Kunden-Management maßgeblich vorangetrieben hat, verantwortet er als Abteilungsleiter vor allem das Lifecycle-Management von Service Contract-Projekten.

Die Abteilungen Produkt Management & Service Planning, Projekt & Client Management, Service Operations, Technical Support und Business Support bilden nun die fĂŒnf Service-SĂ€ulen bei Kyocera und sind untereinander eng vernetzt. Die Abteilungsleiter berichten direkt an Pascal Seifert.


KYOCERA Document Solutions erhält German Brand Award für ausgezeichnete CSR-Kommunikation

"Die Themen Umwelt- und Naturschutz sind ein wichtiger Bestandteil unserer Markenkommunikation. Mit dem KYOCERA NATOUR-GUIDE haben wir eine Publikation geschaffen, um unser Engagement im Rahmen des DUH-Projekts "Lebendige FlĂŒsse" fĂŒr Mitarbeiter, Fachhandelspartner und Kunden erlebbar zu machen", erklĂ€rt Marketingleiter Stefan Mauer. Er nahm den Preis gemeinsam mit den Projektverantwortlichen Daniela Matysiak (CSR) und Christian Pudzich (Content Marketing) gestern Abend in Berlin entgegen.

Nachhaltigkeit wichtiger Aspekt der Markenkommunikation

FĂŒr die Erstellung und Distribution des KYOCERA-NATOUR-GUIDES arbeitete das KYOCERA-Marketing-Team eng mit der Deutschen Umwelthilfe sowie dem Autor und Wanderexperten Manuel Andrack zusammen. 15 Wanderstrecken dokumentieren die deutschlandweiten Projekt-Ergebnisse. Die einzelnen Strecken wurden nicht nur in einer Print-Publikation veröffentlicht, sondern auch digital verlĂ€ngert: So sind alle Strecken ĂŒber die Wanderapp komoot sowie die Website www.natourguide.kyocera.de verfĂŒgbar. Zugleich nutzte Kyocera den WanderfĂŒhrer als AufhĂ€nger fĂŒr Partner- und PR-Events sowie fĂŒr Social-Media-Kampagnen.

KYOCERA zum zweiten Mal ausgezeichnet

FĂŒr KYOCERA ist dies bereits die zweite Auszeichnung mit dem German Brand Award. Stefan Mauer: "Wir freuen uns sehr, dass wir zum wiederholten Male fĂŒr unsere CSR-Kommunikation mit dieser Auszeichnung honoriert werden. Dies zeigt uns, dass wir mit unserer Content-Marketing-Strategie auf dem richtigen Weg sind."

Der German Brand Award wurde erstmals 2016 ausgerichtet. In diesem Jahr gab es rund 1.200 Einreichungen aus unterschiedlichen Branchen. Bewertet werden EigenstÀndigkeit und Markentypik sowie MarkenprÀgnanz, Differenzierung zum Wettbewerb und Zielgruppenrelevanz.


60 Jahre Kyocera: Technologiekonzern feiert Jubiläum

Die Organisation wurde im April 1959 von Dr. Kazuo Inamori, ursprĂŒnglich Kyoto Ceramic Co. genannt, in Japan mit nur 28 Mitarbeitern gegrĂŒndet. Nach der Fusion mit vier Tochtergesellschaften im Jahr 1982 nahm das Unternehmen den Namen Kyocera Corporation an, den es heute beibehĂ€lt. Im Jahr 2019 erzielte die Kyocera Corporation einen Umsatz von 1,623 Billionen Yen und beschĂ€ftigt heute ĂŒber 70.000 Mitarbeiter auf der ganzen Welt.

Ausgehend von seinem traditionellen GeschĂ€ft mit Keramik hat sich das Unternehmen im Laufe seiner vielen Jahre diversifiziert und bietet eine Reihe von Produkten und Dienstleistungen an, darunter Automobileinheiten, elektronische GerĂ€te, Solarstromerzeugungssysteme und Dokumentenlösungen. Das Unternehmen bietet heute eine enorm große Vielfalt an Produkten und Komponenten, die in den unterschiedlichsten Umgebungen zu finden sind. Vom Supercomputer ĂŒber die Internationale Raumstation bis hin zu den Mars Rovern der NASA.

Kyocera arbeitet in voller Übereinstimmung mit seiner von Dr. Inamori gegrĂŒndeten Unternehmensphilosophie. Mit dem Unternehmensmotto "Respektiere das Göttliche und liebe die Menschen" verfolgt der Konzern weltweit einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und der Natur.


Kyocera sucht den besten Service-Techniker

Bereits zum 16. Mal lobt Kyocera Document Solutions Deutschland GmbH den Service Award aus. Alle Techniker der Kyocera-Partner sind eingeladen, ihr Können zu prÀsentieren und ihr Wissen unter Beweis zu stellen. 

Neben theoretischen Fragen geht es vor Ort in Meerbusch auch darum, praktische Aufgaben zu bewĂ€ltigen und sich dem Kampf „Mann gegen Mann“ zu stellen. ZusĂ€tzlich wird auch die Auszeichnung „Bestes Service-Team Deutschlands“ vergeben. 

Die Gewinner werden am 13. September bekannt gegeben und können sich dabei ĂŒber attraktive Preise freuen. Der „Beste KYOCERA Techniker Deutschlands“ nimmt zudem automatisch am EuropĂ€ischen Service Award teil. 

„Die rege Beteiligung der Teilnehmer und die QualitĂ€t der Leistungen freut uns sehr und zeigt, dass sich die kontinuierliche Aus- und Fortbildung bei unseren Partnern mehr als auszahlt“, sagt Erik Kaffine, Abteilungsleiter Technical Support. 


Kyocera unterstützt den Artenschutz

Der Meerbuscher Dokumentenmanagement –Anbieter kooperiert mit der Bienen-Initiative Beefuture und gibt drei Völkern am Standort ein neues Zuhause.

Etwa die HĂ€lfte der Bienenarten, die in Deutschland leben, ist bedroht. Dabei sind mehr als 80 Prozent der einheimischen BlĂŒtenpflanzen auf die BestĂ€ubung von Bienen angewiesen. Die Folgen fĂŒr das Ökosystem wĂ€ren verheerend.

Im Kyocera-Konzern hat das Thema Nachhaltigkeit schon immer eine große Rolle gespielt. Seit ĂŒber 30 Jahren engagiert man sich im Naturschutz mit der Deutschen Umwelthilfe und wurde mehrfach fĂŒr sein Engagement ausgezeichnet.„Die Ansiedlung der Bienenvölker leistet einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz. Wir wollen damit ein klares Zeichen setzen und unseren Teil zum Erhalt der biologischen Vielfalt beitragen“, sagt Kyocera-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Dietmar Nick und freut sich sehr ĂŒber die 120.000 neuen Mitarbeiter.

Beefuture hat sich darauf spezialisiert, Unternehmen auf ihren FirmengrundstĂŒcken Bienenstöcke zur VerfĂŒgung zu stellen und die Pflege der Völker zu ĂŒbernehmen. Ein Imker kĂŒmmert sich regelmĂ€ĂŸig um die Bienen und ĂŒbernimmt die Honigernte. Über das Jahr werden die Kyocera-Bienen rund 45 Kilogramm Honig produzieren. Er soll beim nĂ€chsten Firmenfest an die Mitarbeiter verschenkt werden.

 

 

Frank Weiß (beefuture) und Dietmar Nick (Kyocera Document Solutions) freuen sich ĂŒber 120.000 neue Bienen-Mitarbeiter.


Tag des Wanderns mit bundesweiten Aktionen

Der Tag des Wanderns ist ein Aktionstag rund um die Themen Wandern, Naturschutz und Heimatpflege. Er wurde vom Deutschen Wanderverband (DWV) ins Leben gerufen und findet jÀhrlich am 14. Mai statt.

Dazu ein paar Fakten: Wandern gehört zu einer der beliebtesten FreizeitaktivitĂ€ten in Deutschland - rund 600.000 Mitglieder zĂ€hlen allein die Wandervereine. GeschĂ€tzte 400.000 Kilometer an Wanderwegen gibt es in Deutschland und ĂŒber 6.300 ausgebildete WanderfĂŒhrer bieten Wanderungen an, an denen jĂ€hrlich mehr als 2 Mio. BĂŒrgerinnen und BĂŒrger teilnehmen.

Wie vielfĂ€ltig das Wandern ist, zeigt auch der KYOCERA NATOUR Guide. 15 Flusswanderstrecken werden darin vorgestellt und die Faszination und Abwechslung rund ums Wandern erlebbar gemacht. Der WanderfĂŒhrer kann hier kostenfrei heruntergeladen werden und steht auch in der Wander-App komoot zur VerfĂŒgung.


6 Jahre CO2-neutraler Toner

Bereits seit sechs Jahren gibt es das KYOCERA PRINT GREEN-Programm und seither wurden 140.690 Tonnen Treibhausgase kompensiert. Um diesen abstrakten Wert etwas greifbarer zu machen: das entspricht ĂŒber 41.380 FlĂŒgen von Frankfurt nach Sydney.

Durch das KYOCERA Engagement werden effiziente Haushaltskocher in Kenia installiert, der Brennholzbedarf reduziert und dadurch auch die Lebensbedingungen der dortigen Bevölkerung nachhaltig verbessert.

In der Infografik finden sich die wichtigsten Kennzahlen aus 6 Jahren PRINT GREEN.
Weitere Infos gibt es auch auf www.printgreen.kyocera.de


Alos Hausmesse 2019: "Schwungrad Digitalisierung"

Alos GmbH lĂ€dt am 16. Mai 2019 zur alljĂ€hrlichen Hausmesse nach Köln. Diese steht unter dem Motto: „Schwungrad Digitalisierung: Wie kann es effizient in deutschen Unternehmen“ eingesetzt werden?“

Digitalisierung als globales Stichwort hat die verschiedensten PrĂ€gungen und Effekte. Begriffe wie „höhere Geschwindigkeit“, „grĂ¶ĂŸere FlexibilitĂ€t“ und „verbesserte ZuverlĂ€ssigkeit“ gehen fast immer mit der BegrĂŒndung von Digitalisierungsmaßnahmen einher. Alos möchte daher in seiner diesjĂ€hrigen Hausmesse der Frage nachgehen: Wo fĂ€ngt Digitalisierung in Unternehmen an und wie kann sie als Schwungrad genutzt werden?

Der Digitalisierungsexperte Thomas R. Köhler beschĂ€ftigt sich intensiv mit dem digitalen Wandel und den Folgen fĂŒr Mensch, Arbeit und Unternehmen. Da Innovation und Zukunft meist Hand in Hand gehen, wird er in seiner Keynote eine „Perspektive 2029: Arbeiten, Leben, Kommunizieren“ geben.

Zudem wird diese Hausmesse die erste Veranstaltung sein, die Alos im Verbund der KYOCERA Document Solutions prĂ€sentiert. Daher wird auch erstmalig das Gesamtportfolio vom Dokumenten-Input anhand der Hardware-Partner ĂŒber Business-Workflows mit der hauseigenen Software Alos Scan sowie DocuWare und JobRouter bis hin zum Output-Management durch die AKI GmbH abgebildet.

Ein thematischer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung der Eingangspost in Unternehmen. In ihrer multimedialen PrĂ€sentation „Vom Chaos zur Ordnung: automatische Klassifizierung und smarte Validierung des Posteingangs“ zeigt Alos, wie die Postverteilung per Fingerzeig erledigt werden kann. Die Firma Henkel AG & Co. KGaA wird in einem Bericht aus der Praxis illustrieren, wie die „digitale Zustellung der Eingangspost“ in ihrem Unternehmen funktioniert.


Gutes tun und darüber reden

Daniela, du bist fĂŒr die Entwicklung der Corporate Responsibility bei KYOCERA in Deutschland zustĂ€ndig. Wie hat sich die Relevanz des Themas aus deiner Sicht entwickelt?

Daniela Matysiak: Nachhaltigkeit und besonders das Thema Klimaschutz haben in den vergangenen Jahren deutlich an Relevanz gewonnen. Zum einen freut es mich natĂŒrlich, dass dieses Thema so prĂ€sent ist. Zum anderen wird aber auch durch Bewegungen wie „Fridays for Future“ deutlich aufgezeigt, dass es in diesem Bereich noch einiges zu tun gibt. Gerade die Wirtschaft ist gefordert, die Klimaziele von Paris zu erreichen. Hierzu versuchen wir bei Kyocera unseren Beitrag zu leisten.

Wie sieht die Nachhaltigkeitsstrategie von KYOCERA ĂŒberhaupt aus?

Matysiak: Den Kern unserer CSR-Strategie bildet ein fairer Umgang mit unseren Stakeholdern – z.B. unseren Mitarbeitern, Kunden, Zulieferern und Partnern. Bereits unser GrĂŒnder Kazuo Inamori legte fest, Gewinne nicht auf Kosten anderer zu erzielen - hierzu gehört explizit auch die Natur! Im KYOCERA-Konzern hat das Thema Nachhaltigkeit sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen schon immer eine große Rolle gespielt - sei es bei der Produktentwicklung oder bei der regelmĂ€ĂŸigen ÜberprĂŒfung unserer Wertschöpfungskette. Ich denke, was uns als Unternehmen besonders auszeichnet, ist die hohe KontinuitĂ€t, mit der wir CSR betreiben. So setzen wir insbesondere in Deutschland auf langfristige Partnerschaften – dadurch erreichen wir eine hohe GlaubwĂŒrdigkeit bei unseren eigenen Mitarbeitern aber auch unseren Fachhandelspartnern und Endkunden.

KYOCERA ist seit kurzem Mitglied in der Allianz fĂŒr Entwicklung und Klima. Ziel der Initiative ist es, gemeinsam mit der Privatwirtschaft die Pariser-Klimaziele zu erreichen. Welchen Beitrag kann Kyocera hier leisten?

Matysiak: In Deutschland arbeiten rund 18 Millionen Menschen in einem BĂŒro. Dementsprechend wichtig ist es, auch am BĂŒroarbeitsplatz ressourcenschonende Maßnahmen umzusetzen. Dies wollen wir mit unseren Produkten, Lösungen und Dienstleistungen erreichen. Auf der anderen Seite möchten wir als Unternehmen selbst unseren ökologischen Fußabdruck möglichst gering halten und uns hier stetig weiter verbessern.

 

KYOCERA ist vor allem fĂŒr seine Druck- und Multifunktionssysteme bekannt: Kann das Bedrucken von Papier denn ĂŒberhaupt ökologisch sein?

Matysiak: Wir gehen hier nach dem Prinzip "Vermeiden vor Vermindern vor Kompensieren" vor. Wir betrachten dazu den gesamten Dokumentenprozess – von der Erstellung eines Dokuments ĂŒber die Nutzung bis zur Archivierung – und schauen, wie sich dieser Prozess ökologischer und effizienter gestalten lĂ€sst. Neben unserer ressourcenschonenden ECOSYS-Technologie haben wir gleich eine Reihe von Lösungen in Portfolio, mit der sich typische Dokumentenprozesse digital abbilden lassen. So kann man den Papierverbrauch deutlich senken.

Nichtdestotrotz spielt das Drucken und Kopieren aber in den meisten BĂŒros noch eine Rolle?

Matysiak: Korrekt. Hier unterstĂŒtzen wir unsere Kunden mit dem Programm PRINT GREEN möglichst klimafreundlich zu drucken. So ist es möglich, durch eine Investition in unser Klimaschutzprojekt in Kenia sĂ€mtliche CO2-Emissionen, die ĂŒber die Lebensphase eines Kyocera-Druckers durch Rohstoffgenerierung, Produktion, Transport, Nutzung und Entsorgung entstehen, zu kompensieren. Wir gehen hier mit gutem Beispiel voran und setzen bei der Nutzungsphase an: So ist sĂ€mtlicher Toner, den wir in Deutschland und Österreich vertreiben, klimaneutral. Seit Projektstart im Jahr 2013 konnten wir fast 140.000 Tonnen CO2 kompensieren.

Wie funktioniert die Kompensation genau?

Matysiak: Wir arbeiten hier eng mit der Klimaschutzorganisation myclimate zusammen. Diese unterstĂŒtzt weltweit zahlreiche Projekte, mit denen dem Klimawandel entgegengewirkt wird. Wir engagieren uns hier gemeinsam mit myclimate in einem Projekt in Kenia, das mit dem Gold-Standard zertifiziert ist. Im Rahmen des Projekts entstehen in der lĂ€ndlichen Siaya-Region im Westen Kenias Haushaltskocher, die Holz deutlich effizienter verbrennen als die dort ĂŒblichen Drei-Steine-Kochstellen. Ein Kocher spart 1,4 Tonnen Feuerholz im Jahr ein – und seit Projektstart wurden dort mehr als 60.000 Kocher installiert. Durch den lokalen Vertrieb und die Produktion vor Ort sind ferner ĂŒber 165 feste ArbeitsplĂ€tze entstanden. Insgesamt unterstĂŒtzen wir mit diesem Projekt 10 der insgesamt 17 Sustainable Development Goals der UN.

Abgesehen von PRINT GREEN: Welche Maßnahmen setzt Kyocera unternehmensweit um, um die Ziele der Allianz fĂŒr Entwicklung und Klima zu erreichen?

Matysiak: TatsĂ€chlich hat unser GrĂŒnder Kazuo Inamori bereits im Jahr 1959 den Nachhaltigkeitsgedanken bei Kyocera fest verwurzelt. Deutlich wird dies an der Kyocera-Philosophie, deren Prinzip lautet: „Tue das, was menschlich richtig ist“. Dies ist kein leeres Wort. Das Konzept, das sich sowohl auf das tĂ€gliche Leben als auch auf die Arbeitsweise aller BeschĂ€ftigten bezieht, setzt auf Fairness und gewissenhaften Ressourcen-Einsatz. Dieser Grundsatz soll daher als Richtschnur fĂŒr das Verhalten sĂ€mtlicher Firmenangehörigen und fĂŒr alle AktivitĂ€ten dienen.

Was sind Beispiele dafĂŒr, wie diese Philosophie im Alltag umgesetzt wird?

Matysiak: Neben dem bereits angesprochenen Print-Green-Programm ist vor allem unsere Partnerschaft mit der Deutschen Umwelthilfe zu nennen. Hier engagieren wir uns seit mehreren Jahren sehr erfolgreich im Netzwerk Lebendige FlĂŒsse. Dieses setzt sich fĂŒr die Renaturierung von Flusslandschaften sowie den Artenschutz ein. Die Erfolge kann man unter anderem in unserem NATOUR-GUIDE nachlesen, den wir anlĂ€sslich der 30-jĂ€hrigen Partnerschaft mit der DUH veröffentlicht haben. Ferner fĂŒhren wir regelmĂ€ĂŸige Audits durch, um neue AnsĂ€tze fĂŒr mehr Nachhaltigkeit an unserem Standort zu identifizieren. Hier setzen wir verschiedene Maßnahmen um, die vor allem auf die Einbindung unserer Mitarbeiter abzielen: Sei dies ein regelmĂ€ĂŸiger Umwelttag, bei dem wir ĂŒber das Thema informieren oder die Nutzung von Natur- und Solarstrom am Standort. Im Sommer werden wir zudem drei Bienenstöcke aufzustellen, um auch hier einen Beitrag zum Artenschutz zu leisten. Wichtig ist: Umweltschutz darf auch Spaß machen und soll zum Mitmachen animieren!

Gibt es auch Maßnahmen, die konzernweit umgesetzt werden?

Matysiak: Die Philosophie wird tatsĂ€chlich weltweit gelebt. Um dies sicherzustellen, gibt es regelmĂ€ĂŸige Management-Schulungen, bei denen Vertreter aus allen LĂ€ndern dabei sind. Mit einem eigenen Umweltmanagement-System nach ISO 14001 stellen wir zudem sicher, dass die einzelnen Landesorganisationen die gesetzten Vorgaben unserer globalen CSR-Strategie erreichen. Zugleich fördert der Konzern Mitarbeiterinitiativen, die einen sozialen Fokus haben. Besonders prominent ist auch der Kyoto-Preis, der neben dem Nobelpreis einer der höchsten Auszeichnungen fĂŒr Errungenschaften in Kultur und Forschung ist. Der Kyoto-Preis wurde von unserem GrĂŒnder ins Leben gerufen und wird bis heute von Kyocera unterstĂŒtzt.

Welche konkreten Ziele gibt es, die Kyocera in punkto Nachhaltigkeit erreichen möchte?

Matysiak: Ich möchte den Nachhaltigkeitsgedanken von Kyocera weiter voran treiben. Als indirekt vertreibender Hersteller ist es wichtig, auch unsere Partner und Mitarbeiter einzubeziehen. Eine regelmĂ€ĂŸige und offene Kommunikation ist daher der SchlĂŒssel zum Erfolg. Sprich: Gutes tun und darĂŒber reden, leistet in meinen Augen einen wichtigen Beitrag, dass Thema Nachhaltigkeit fest in unserem Alltag zu verankern. Besonders freut es mich daher, dass unsere GeschĂ€ftsfĂŒhrung dies auch so sieht und sich bereits dazu committet hat, unser Engagement weiter auszubauen. Mein Ziel ist es daher gemeinsam im Team neue Handlungsfelder, Maßnahmen und Ziele fĂŒr uns zu identifizieren und unsere Mitarbeiter, Partner und Lieferanten dabei mit auf die Reise zu nehmen. Es gibt also weiterhin noch genug zu tun.


Zwei Welten zugleich: Alltag in Kenia

Der hellbraune Bulle trottet langsam den Weg entlang. Das Stimmengewirr um das Tier herum, hĂ€mmernde Musik aus einem Radio, die vielen Farben – nichts scheint den Bullen zu beeindrucken oder gar aggressiv zu machen. Und die MarktverkĂ€ufer rechts und links, an denen er vorbeizieht, schenken wiederum ihm keine Beachtung.

Der Markt als Lebensmittelpunkt

Nicht die Frau, die auf einer meterlangen bunten Decke sitzt und um sich herum Dove-Seife, Nivea-Shampoo und bunte Nagellacke drapiert hat, dazu Toilettenpapier, Babywindeln und Garnrollen; auch nicht die VerkĂ€uferin neben ihr, die dicke rote Tomaten und lilafarbene fette Avocados auf dem Holztisch vor sich zu einem Berg gestapelt hat. Ein Mann hat gebrauchte und neue Schuhpaare auf dem Boden sortiert und zwei Frauen sitzen auf PlastikstĂŒhlen unter einem einfachen Holzdach, an dem sie Second-Hand-Kleidung an BĂŒgeln aufgehĂ€ngt haben.

Wir sind auf dem Markt in Ugunja, im Westen Kenias, nahe der ugandischen Grenze. Auch Franziska beeindruckt der freilaufende Bulle nicht. Sie zieht einen kleinen Karren mit großen getrockneten Tilapien hinter sich her. Fische, die sie in Kisumu am Victoriasee gekauft hat. Aus ihren schwerfĂ€lligen Bewegungen spricht jahrzehntelange Feldarbeit. An einem freien Platz stellt Franziska einen Klappstuhl auf, legt den Fisch auf eine Plane und wartet auf Kundschaft. Manche HĂ€ndler kommen wie sie nur ein- oder zweimal pro Woche, die meisten aber sind jeden Tag hier, wie der Apotheker, der einen gemauerten Laden besitzt und vor seinem gut sortierten Medikamentenregal stehend durch das kleine vergitterte Fenster freundlich seine Kunden berĂ€t.

Bevölkerungswachstum und Klimawandel sind große Herausforderungen

Wer in Kenia ĂŒber Land fĂ€hrt, kommt immer wieder durch solche kleinen Ansiedlungen, die von einer geteerten zweispurigen Straße durchschnitten sind. Auf dieser quĂ€len sich lange LKW-Schlangen durch ein Gewirr von MotorrĂ€dern und Radfahrern, an Menschen vorbei, die Karren ziehen oder schieben, Frauen, die GemĂŒsekörbe auf dem Kopf balancieren, oder Kindern, die in einheitlichen Schuluniformen in einer langen Reihe hintereinander den Straßenrand entlangwandern.

Der Markt ist Treffpunkt und riesiges Einkaufszentrum unter freiem Himmel, in dem die Kunden alles kaufen können. Entlang verschlungener Sandwege finden sie StĂ€nde mit Batterien und gebrauchten Ladekabeln fĂŒr Handys aller Generationen und selbstverstĂ€ndlich auch verschnörkelte Gartentore aus Metall – die werden allerdings erst auf Anfrage geschmiedet. Marktflecken wie Ugunja haben ihre Einwohnerzahl in den letzten 20 Jahren teilweise verdreifacht. Das liegt daran, dass immer weniger Menschen vom Ertrag ihrer Felder leben können – Bevölkerungswachstum, Klimawandel und Abholzung sind die Ursachen.

 

Schere zwischen Arm und Reich

Kenias Wirtschaft wĂ€chst, das Land wird als afrikanischer Löwe bezeichnet, analog zu den asiatischen Tigerstaaten. Doch zugleich klafft die Schere zwischen Arm und Reich immer mehr auseinander. WĂ€hrend eine kleine, oft korrupte Oberschicht westlichen Luxus genießt, leben Millionen von Kleinbauern nach wie vor auf dem Land. Ein kleiner Flecken Ackerland, auf dessen roter Erde sie Mais, Bananen oder Bohnen anbauen, ist ihre Überlebensgrundlage. Wie Franziska geht es hier vielen: VerkĂ€ufe auf dem Markt sind ihre einzige Möglichkeit, an Bargeld zu gelangen, fĂŒr Arztbesuche, ein neues Huhn, eine Hacke fĂŒr die Gartenarbeit oder SchulbĂŒcher und Schuluniformen fĂŒr ihre Enkelkinder. Nur die Grundschule ist kostenlos. Viele Kinder haben nicht die Möglichkeit, höhere Schulen zu besuchen, weil ihre Eltern zu arm sind.

Der Alltag der Menschen ist mĂŒhsam: Morgens um 5, lange vor Sonnenaufgang, beginnen MĂ€nner und Frauen mit der Feldarbeit, tagsĂŒber ist es viel zu heiß. Frauen und MĂ€dchen mĂŒssen Holz sammeln fĂŒr die Kochstellen und Wasser aus Brunnen heranschleppen.

Mehr als 90 Prozent der Menschen im Siaya-Distrikt haben keinen Zugang zu Strom. Wenn die Sonne untergegangen ist, zwischen sechs und sieben Uhr abends, spenden nur noch Feuer oder Kerosinlampen Licht. Zum Tembea-Projekt gehört auch der Verkauf von gĂŒnstigen Solarlampen, die besonders Schulkindern abends das Lernen ermöglichen.

Der Alltag in Kenia ist vor allem eines: mĂŒhsam

Viele Kenianer wohnen in LehmhĂ€usern mit Grasdach. Ein Steinhaus ist Statussymbol und Lebenserleichterung, denn es ist sehr viel haltbarer und muss nicht stĂ€ndig ausgebessert werden. Auch ein Motorrad oder ein Wassertank auf dem Dach zeigen, dass der Besitzer es geschafft hat. Zudem erspart ein Motorrad lange Fußwege, der Wassertank den Gang zum Brunnen.

Franziska konnte sich mit Hilfe der Kleinkreditgruppen, die im Rahmen des KYOCERA-Klimaschutzprojekts entstehen, ein paar HĂŒhner kaufen. Sie besitzt auch eine Kuh, deren Milch sie verkauft. Eine Kuh, HĂŒhner und Ziegen sind von unvorstellbarem Wert fĂŒr die Bauernfamilien. Fleisch, Milch und Eier dienen als wichtige NahrungsergĂ€nzung.

Das tĂ€gliche Essen ist einfach: Meistens gibt es Ugali, einen ziemlich festen Maisbreiklumpen, der mit den HĂ€nden in eine Sauce getunkt wird, damit er Geschmack bekommt. Dazu gibt es Kochbananen, SĂŒĂŸkartoffeln, Okra und Bohnen, Sukuma Wiki, ein grĂŒnes GemĂŒse mit hohem Vitamingehalt, oder gekochte BlĂ€tter, zum Beispiel von KĂŒrbissen oder Erbsen. An guten Tagen kommt Rind-, HĂŒhner- oder Ziegenfleisch oder Fisch auf den Teller.

 

Improvisationstalent gefragt

Durch den Alltag zu kommen und Geld zu verdienen, erfordert Fantasie, Improvisationstalent und Geschick. Rechts und links der Hauptstraßen stehen in den Dörfern reihenweise schwere Sessel im Gras, verzierte Holzbetten oder KinderstĂŒhle – ein MöbelgeschĂ€ft, fast alles ist selbst gezimmert und geleimt. Die Handwerker können das meiste nachbauen, was man ihnen auf Fotos zeigt. FĂŒr einen Tisch, einen Sessel, ein Fahrrad mĂŒssen die Menschen lange sparen oder sich Geld leihen, alles ist darum wertvoll. Was kaputt ist, wird mit Bordmitteln geflickt, MĂ€nner reparieren am Straßenrand RĂ€der, zerlegen alte Autos und MotorrĂ€der, kein Ersatzteil verschwindet hier auf dem MĂŒll, Recycling ist selbstverstĂ€ndlich. Autowaschanlagen bestehen hier aus einem Wasserhahn, einem Eimer, viel Schaum und MĂ€nnern mit Schwamm und Poliertuch.

Wenn Franziska nach Kisumu an den Victoriasee fĂ€hrt, nimmt sie den Matanza, den Sammelbus. Sie quetscht sich dann neben die anderen Reisenden, neben volle Körbe und manchmal ein paar HĂŒhner in das ĂŒberhitzte GefĂ€hrt, bei dem oft eine SeitentĂŒr offen steht, aus der noch ein paar Passagiere halb heraushĂ€ngen – solange es langsam durch die Dörfer geht. Auf den ĂŒberfĂŒllten zweispurigen Fernstraßen wĂ€re das Wahnsinn. Hier ĂŒberholen sich LKW, GelĂ€ndewagen und MotorrĂ€der waghalsig, schwere UnfĂ€lle sind hĂ€ufig. Radfahrer und FußgĂ€nger nutzen lieber einen Extraweg neben der Fahrbahn, wenn vorhanden.

Landflucht

Millionen Kenianer fliehen vor dem schweren Leben auf dem Land in die StĂ€dte, in der Hoffnung auf ein besseres Leben, einen Aufstieg. Wer GlĂŒck hat, landet in einer regulĂ€ren Siedlung, in der es meist Wasser und Strom gibt. Doch Millionen verelenden in den informellen Siedlungen, sie leben in Baracken und notdĂŒrftigen UnterstĂ€nden. Nairobis Slums gehören zu den grĂ¶ĂŸten der Welt, in ihnen herrscht Rechtlosigkeit und unbeschreibliches Elend. Nur wenige haben das GlĂŒck, einen Job zu finden, in einer Sicherheitsfirma etwa, deren Zahl wegen der steigenden GewaltkriminalitĂ€t wĂ€chst, oder in Haushalten der reichen Kenianer und der Mitarbeiter internationaler Organisationen.

Die meisten Kenianer leben in zwei Welten zugleich: Sie sind ihrer Tradition verhaftet, fĂŒhlen sich einer der 40 Ethnien wie Kikuyu oder Luo zugehörig. Sie wĂ€hlen Politiker aus ihrer Gesellschaftsgruppe und verlassen sich bei der Jobsuche oder in Krisen auf ihre Leute. Manchmal behindert das die Entwicklung, lĂ€sst nicht die Besten an die wichtigen Jobs kommen, sondern die Verwandten.

Koexistenz von Tradition und Moderne sind kein Widerspruch

FĂŒr die Besucher aus Europa passt der Anblick eines Massaikriegers, der in die traditionellen rotkarierten Decken gewandet sein Vieh hĂŒtet, nicht in die Schublade, wenn er ein Smartphone aus der Ledertasche zieht. Doch das ist auch Kenia – die Koexistenz von Tradition und Moderne sind kein Widerspruch, 93 Prozent der Bevölkerung nutzen laut Weltbank Mobiltelefone, mehr als 70 Prozent ĂŒberweisen oder empfangen Geld damit – mit Hilfe von Mpesa, dem kenianischen Paypal.

Trotz aller MĂŒhen und mancher Ungerechtigkeit sind die meisten Kenianer ausgesprochen freundlich. Es ist immer Zeit fĂŒr die Frage nach dem Befinden der alten Mutter, fĂŒr einen Plausch mit den auslĂ€ndischen Besuchern, fĂŒr ein warmes LĂ€cheln, einen Scherz oder auch herzliches lautes Lachen.

 

Weitere Informationen zum Programm KYOCERA PRINT GREEN sowie weitere Reportagen aus Kenia gibt es hier. Hier haben Sie als KYOCERA-Kunde auch die Möglichkeit, die CO2-Emissionen Ihrer KYOCERA-Drucker und -Multifunktionssysteme zu neutralisieren. Damit leisten Sie einen Beitrag fĂŒr das Klimaschutzprojekt in Kenia.

KYOCERA feiert das Double

Als meistverkaufter Laserdrucker Deutschlands hat der netzwerkfĂ€hige Arbeitsplatzdrucker ECOSYS P2040dn ein ĂŒberragendes Jahr 2018 hinter sich. Mit einem Marktanteil von mehr als 21 Prozent fĂŒhrt die kompakte A4-Maschine den Markt der s/w-Drucker im Business-Segment ab 20 ppm an (Quelle: IDC).

Auch in anderen Bereichen schafften es KYOCERA Systeme ins All-Star-Team: die Drucker und MultifunktionsgerÀte aus Meerbusch dominierten die Marktsegmente s/w-MFP (Laser, A4, ab 40 ppm), Farbdrucker (Laser, A4, 30 - 45 ppm) und Farb-MFP (Laser, A4, 30 - 45 ppm) mit ersten PlÀtzen.

Das gleiche KunststĂŒck gelang im Bereich A3-Farb-Multifunktionssysteme. KYOCERA konnte seine MarktfĂŒhrerschaft festigen und stellt mit ĂŒber 8.000 Systemen der TASKalfa 3252ci segmentĂŒbergreifend das meistverkaufte Produkt.

„Kompakt, schnell und wirtschaftlich: der Laserdrucker ECOSYS P2040dn ist der ideale Teamplayer fĂŒrs BĂŒro. Und Die TASKalfa-Serie ist eine Klasse fĂŒr sich, nicht nur in Sachen QualitĂ€t. Im Zusammenspiel mit unseren Workflowmanagement-Lösungen werden die Systeme mit ihren modernen Scan-FunktionalitĂ€ten zu wahren Zeitmaschinen, die Papierdokumente in die digitale Zukunft beamen“ freut sich Pascal Seifert, Senior Manager Produkt Marketing.

„Wir bekommen die Top-QualitĂ€t und hohe FlexibilitĂ€t im Office-Umfeld von unserer HĂ€ndlerschaft zurĂŒck gemeldet, so gesehen sind die Marktzahlen eine schöne BestĂ€tigung unseres HĂ€ndlerurteils. Das aktuelle Nachfolgemodell TASKalfa 3253ci punktet sogar mit noch besseren Sicherheitsfunktionen.“


KYOCERA unterstützt Ziele der "Allianz für Entwicklung und Klima"

Seit dem 12. November 2018 wĂ€chst die Allianz fĂŒr Entwicklung und Klima stetig. Nun gilt es den Rahmen der Initiative klarer zu definieren, die nĂ€chsten Schritte einzuleiten und gemeinsam zu bestreiten. Aus diesem Grund wurden alle UnterstĂŒtzer und Interessenten am 28. MĂ€rz zum Treffen des UnterstĂŒtzerkreises nach Bad Godesberg eingeladen. Das Treffen bot Raum fĂŒr Austausch und Diskussion, vor allem aber auch die Gelegenheit zur Mitarbeit an Zielen, Struktur und Aufgabenspektrum. So steht fĂŒr das Jahr 2019 maßgeblich die inhaltliche Ausgestaltung der Allianz und eine VerstĂ€rkung ihrer Bekanntheit und ReprĂ€sentanz im Mittelpunkt.

KYOCERA Document Solutions Deutschland engagiert sich neben der Allianz fĂŒr Entwicklung und Klima in verschiedenen Projekten fĂŒr den Klimaschutz. "Das Thema Corporate Social Responsibiltity (CSR) genießt bei uns höchste PrioritĂ€t", erklĂ€rt KYOCERA CSR-Managerin Daniela Matysiak. "Rund 18 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland in einem BĂŒro. Mit unseren Produkten, Lösungen und Dienstleistungen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, BĂŒroarbeit ökologischer zu gestalten."

Klimafreundliche Dokumentenprozesse mit KYOCERA PRINT GREEN

Ein Beispiel hierfĂŒr ist PRINT GREEN, das KYOCERA gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe konzipiert hat. Kunden haben die Möglichkeit, sĂ€mtliche CO2-Emittenden ihrer KYOCERA-Systeme zu kompensieren. Die Kompensation erfolgt durch ein Gold-Standard-Klimaschutzprojekt in Kenia, das durch die Umweltschutzorganisation myclimate realisiert wird. Durch den Bau effizienter Haushaltskocher wird hier nicht nur die Umwelt entlastet, sondern auch wichtige sogenannte Co-Benefits realisiert, in dem die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort nachhaltig verbessert werden.

"Mit KYOCERA PRINT GREEN zahlen wir auf 10 von 17 Sustainable Development Goals der UN ein", erklĂ€rt Daniela Matysiak, die das Projekt vor sechs Jahren umgesetzt hat. "NatĂŒrlich dĂŒrfen wir uns nicht auf dem Erreichten ausruhen, sondern planen die Umsetzung weiterer Klimaschutzmaßnahmen. FĂŒr die Entwicklung dieser Konzepte ist ein kollegialer Austauch im Rahmen der Allianz fĂŒr Entwicklung und Klima ein wichtiger Baustein."

Weitere Informationen zum Engagement von KYOCERA in Kenia gibt es auf der Website www.printgreen.kyocera.de.


New Work: Wie arbeiten wir in Zukunft

Aus alt mach neu: Das gilt auch fĂŒr unsere Arbeitswelt. Wie sehen daher moderne Arbeitskonzepte aus? Was verbirgt sich hinter dem Begriff New Work? Und: Wie können Unternehmen mit diesen VerĂ€nderungen umgehen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der achten Folge von digiTALK – Der KYOCERA Podcast zur Digitalisierung. Jetzt die komplette Folge auf allen gĂ€ngigen Podcast-Plattformen inkl. Spotify anhören oder auf unserem smart.Blog anschauen.

Zu Gast sind die Design Thinkerin Roxanna Noll, die als Projektmanagerin beim Zukunftsinstitut Workshop Seminare zu den Themen Innovationskultur und Agiles Arbeiten konzipiert, Dennis Stolze, Projektleiter im Competence Center “Workspace Innovation” beim Fraunhofer-Institut fĂŒr Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) sowie der Jungunternehmer, Blogger und digitale Nomade Alex Schreiner.

 

 


Klimaschutz bei der Westfälischen Landeskirche

Das Thema Klimaschutz steht ganz oben auf der Tagesordnung des Evangelischen Landeskirchenamts Westfalen. Die Landeskirche ist Mitglied der Klima-Allianz und setzt auch beim Drucken und Kopieren auf Umweltschutz!

Seit Juni 2017 werden die klimaneutralen Toner von KYOCERA Document Solutions Deutschland genutzt. Bereits 7,73 Tonnen CO2 wurden seitdem kompensiert, die durch Produktion, Transport und Verwertung der Toner entstehen.

KYOCERA bietet seinen Toner seit Mai 2013 klimaneutral an. Erreicht wird dies durch eine Investition in ein Klimaprojekt in Kenia, wo effiziente Haushaltskocher produziert und installiert werden. Zu diesem Erfolg tragen alle Kunden bei, die KYOCERA-Originaltoner verwenden – so wie das Evangelische Landeskirchenamt Westfalen.

 

Wer sich darĂŒber hinaus noch weiter engagieren möchte, kann seine eigesetzten Druck- und Multifunktionssysteme durch eine einmalige Investition klimaneutral stellen. Wie dies genau funktioniert, wird auf der PRINT-GREEN-Website www.printgreen.kyocera.de erklĂ€rt. Hier gibt es auch weitere Einblicke in das Kocherprojekt. Vorbeischauen lohnt sich also!

 

 

Kay Kluth (KYOCERA) und Projektleiter Frank Schneider freuen sich ĂŒber das gemeinsame Engagement.


KYOCERA Document Solutions Deutschland ist ISO 9001 zertifiziert

Der japanische Dokumentenmanagement-Anbieter KYOCERA Document Solutions hat erneut die Zertifizierung nach ISO 9001:2015 erhalten. Neben dem Standort in Meerbusch sind auch die Landesorganisationen Großbritannien und den Niederlanden zertifiziert worden.

 

Die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 ist ein weltweit anerkannter Standard, der Anforderungen an ein wirksames QualitĂ€tsmanagement in einem Unternehmen definiert. Dabei mĂŒssen die Kernprozesse des QualitĂ€tsmanagements nach modernsten Leitlinien geregelt sein. Hinzu kommen die Definition und Umsetzung von FĂŒhrungs- und UnterstĂŒtzungsprozessen, z. B. Personaleinsatzplanung, Controlling, Marketing, QualitĂ€tsmanagement und Einkauf.

„Mit der ISO 9001 Zertifizierung stellen wir die QualitĂ€t und Transparenz unserer GeschĂ€ftsprozesse sicher. Hiervon profizieren unsere Handelspartner und Endkunden. FĂŒr uns ist die Auszeichnung zudem ein Beleg, dass wir fĂŒr die aktuellen und zukĂŒnftigen Anforderungen unserer Kunden bestens gerĂŒstet sind“, sagt Dietmar Nick, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der KYOCERA Document Solutions Deutschland GmbH.


KYOCERA-NATOURGUIDE: Manuel Andrack über die Faszination lebendiger Flüsse

KYOCERA: Manuel, was war dein erster Gedanke als KYOCERA dich angesprochen hat, einen WanderfĂŒhrer ĂŒber FlĂŒsse zu machen?

Manuel Andrack: Meine Erwartungshaltung vor dem Projekt war ehrlich gesagt nicht besonders hoch. Ähnelt nicht ein Fluss dem anderen? Wasser, linkes Ufer, rechtes Ufer, ein paar Fische im Fluss, ein paar Vögel und GrĂŒnzeug am Ufer. Das war’s doch bestimmt. Wie unglaublich falsch ich mit dieser Vermutung lag, zeigte sich in den Wochen, in denen ich durch Deutschland reiste. Von der Oder an der polnischen Grenze im Osten bis zum Neckar im SĂŒdwesten. Von der Hase im niedersĂ€chsischen OsnabrĂŒck bis zur IsarmĂŒndung im bayerischen Wald. Diese Flussreisen haben mir die phantastische Vielfalt unserer FlĂŒsse vor Augen gefĂŒhrt. Mit den kleinen Fußwanderungen in diesem Natour-Guide möchten wir die lebendigen FlĂŒsse Deutschlands allen Naturfreunden nĂ€herbringen.

 

KYOCERA: Wie bist du bei der Erstellung der Wanderstrecken vorgegangen?

Manuel Andrack: Entscheidend waren meine Informanten vor Ort, Menschen, die sich seit Jahrzehnten in sogenannten FlussbĂŒros fĂŒr ihre GewĂ€sser engagieren. Ich habe ĂŒberaus positive und gut gelaunte Menschen getroffen. Die alle einen Wunschzettel haben, was sich noch in ihrem Bereich verbessern ließe – funktionierende Fischtreppen am Neckar zum Beispiel. Oder breitere, nicht landwirtschaftlich genutzte GrĂŒnstreifen an den Flussufern der Werra. Aber alle NaturschĂŒtzer und Landschaftsplaner, mit denen ich auf Tour war, waren doch auch stolz auf das Erreichte – den ĂŒppigen Auenwald, die verbesserte WasserqualitĂ€t, auf die neuen Lebewesen am und im Fluss, auf die Sichtbarmachung eines Flusses im innerstĂ€dtischen Bereich – wie beispielsweise bei der Hase in OsnabrĂŒck.

 

KYOCERA: Was ist das Faszinierende am Wandern und speziell natĂŒrlich am Flusswandern?

Manuel Andrack: FlĂŒsse scheinen eine magische Anziehungskraft auf Wanderer zu haben: Rheinsteig, Moselsteig, AltmĂŒhltal-Panoramaweg, Ahrsteig, der Malerweg an der Elbe. FlĂŒsse strukturieren die Landschaft und spenden WanderglĂŒck. Denn Flusswanderungen bieten etwas in Reinkultur, was der Wanderer liebt: Abwechslung. Man kann direkt am Flussufer oder in den WĂ€ldern und Weinbergen oberhalb des Flusses gehen. Man kann durch Auenlandschaften spazieren oder an Flusspromenaden in StĂ€dten flanieren. Diese Abwechslung spiegeln die Wege im KYOCERA NATOUR-GUIDE wider.

 

KYOCERA: Welche Flusswanderung aus dem KYOCERA-NATOURGUIDE kannst du besonders empfehlen?

Manuel Andrack: Ich empfehle natĂŒrlich alle Strecken zu erwandern: Das besondere an den Flusswanderungen ist ja deren Vielfalt. So lĂ€sst sich an der Isar eine Muschelvielfalt entdecken, mit der ich nicht gerechnet hatte. An der Werra sieht man viele Vögel. An der Hase in OsnabrĂŒck kann man erkennen, wie Stadtleben und Flusslandschaft zusammenkommen: Es gibt an jeder Strecke etwas anderes zu bestaunen. Genauso abwechslungsreich wie die Landschaft sind auch die Möglichkeiten, sich an und auf den FlĂŒssen fortzubewegen. Warum sollte ein Flusswanderer nur auf Schusters Rappen unterwegs sein? Unter den beliebtesten Radwegen in Deutschland befinden sich ausschließlich Flussradwege: der Elberadweg, der Weserradweg, der Rheinradweg, der Donauradweg, der Main-Radweg, die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Und daher können auch viele der Wandertouren in diesem Buch alternativ mit dem Fahrrad erkundet werden. Manchmal gibt es auch die Möglichkeit, aufs Kanu umzusteigen, wenn ausreichend Kanuverleiher am Fluss tĂ€tig sind. Das macht nicht nur großen Spaß, es ermöglicht auch einen ganz neuen Erlebniswert, Auf dem Fluss und nicht nur am Fluss unterwegs zu sein. Ich verspreche, es macht riesigen Spaß, als Fluss-Triathlet auf dem Kanu, auf dem Rad, zu Fuß unterwegs zu sein.

Über das Projekt

KYOCERA Document Solutions steht seit vielen Jahren fu?r besonders ressourcenschonende Dokumentenprozesse und pflegt seit u?ber 30 Jahren eine enge Partnerschaft mit der Deutschen Umwelthilfe. Eine besondere Rolle spielt dabei das gemeinsame Engagement im Netzwerk „Lebendige Flu?sse“ – eine Initiative fu?r den FließgewĂ€sserschutz und die Renaturierung von Flusslandschaften in Deutschland. Um die Projekterfolge erlebbar zu machen, hat KYOCERA den KYOCERA NATOURGUIDE herausgebracht. 15 Flusswanderstrecken stehen darin zur VerfĂŒgung. Der WanderfĂŒhrer kann hier kostenfrei heruntergeladen werden und steht auch in der Wanderapp komoot bereit.


KYOCERA ist einer von Deutschlands Besten Arbeitgebern

„FĂŒr uns ist diese Auszeichnung ein toller Erfolg und eine BestĂ€tigung unserer Maßnahmen zur Verbesserung der ArbeitsplatzqualitĂ€t“, freut sich Dietmar Nick, GeschĂ€ftsfĂŒhrer KYOCERA Document Solutions Deutschland. „Dass wir neben der wiederholten Auszeichnung zu einem der besten Arbeitgeber NRWs nun auch zu Deutschlands Besten Arbeitgebern zĂ€hlen, freut uns besonders und all unseren Mitarbeitern gebĂŒhrt ein großes Dankeschön. Wir nehmen das gute Ergebnis aber auch als Ansporn, weiterhin in die AttraktivitĂ€t unseres Unternehmens zu investieren.“

Insgesamt hatten sich 380 Unternehmen aus dem aktuellen Benchmarking beteiligt und ihre QualitĂ€t als Arbeitgeber freiwillig auf den PrĂŒfstand gestellt. Mehr als 200.000 BeschĂ€ftigte wurden ausfĂŒhrlich zur erlebten ArbeitsplatzqualitĂ€t ihres eigenen Unternehmens befragt. Zugleich wurden die QualitĂ€t, Vielfalt und Nachhaltigkeit der Personalarbeit der Unternehmen beurteilt.

Der Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ wird vom Great Place to Work Institut seit 2002 jĂ€hrlich durchgefĂŒhrt. Bewertungsgrundlage ist eine anonyme Mitarbeiterbefragung. Zentrale Themen sind dabei QualitĂ€t der FĂŒhrung, Fairness und WertschĂ€tzung, Teamgeist in der Zusammenarbeit sowie Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Work-Life-Balance. Unternehmen aller GrĂ¶ĂŸen und Branchen nehmen an der Befragung teil. Die Auswertung soll den teilnehmenden Betrieben helfen, Entwicklungspotenziale zu identifizieren und so die Arbeitsbedingungen gezielt zu verbessern.

Bereits im vergangenen Jahr hat KYOCERA Document Solutions erfolgreich am Wettbewerb teilgenommen. „Die Auszeichnung steht fĂŒr eine Arbeitsplatzkultur, die von Werten wie Vertrauen, Stolz und Teamgeist geprĂ€gt ist“, erklĂ€rt Andreas Schubert, GeschĂ€ftsfĂŒhrer beim deutschen Great Place to Work Institut, das vom Bundesverband mittelstĂ€ndische Wirtschaft (BVMW), dem Demographie Netzwerk (ddn) und der Initiative Ludwig-Erhard-Preis (ILEP) unterstĂŒtzt wird.

Weitere Informationen zu KYOCERA Document Solutions gibt es auf der Unternehmenswebsite www.kyoceradocumentsolutions.de.


?Die Umwelt ist nicht mit erhobenen Zeigefinger zu retten?

KYOCERA: Herr KĂ€chele, KYOCERA und die DUH arbeiten seit mehr als 30 Jahren zusammen: Wie wichtig sind der DUH solche Partnerschaften zu Unternehmen?

Harald KĂ€chele: Gerade in den Industrienationen leben wir aus ökologischer Sicht ĂŒber unsere VerhĂ€ltnisse. Ob es die Fernreise in den Urlaub ist, die tĂ€gliche Fahrt zur ArbeitsstĂ€tte oder unser tĂ€glicher Stromverbrauch: Dies alles wirkt sich auf unseren ökologischen Fußabdruck aus. Dies hat Folgen: Immer mehr Tier- und Pflanzenarten sterben aus, in Deutschland, aber auch weltweit. Rußpartikel lassen Menschen in vielen StĂ€dten der Welt krank werden. Plastik verschmutzt die Weltmeere und verschandelt viele Landschaften weltweit. Die Temperatur steigt an und der unaufhaltsame Anstieg des CO2-Gehaltes der AtmosphĂ€re lĂ€sst das Ziel, den Anstieg der globalen Mitteltemperatur auf zwei Grad zu begrenzen, jeden Tag unwahrscheinlicher werden. Um diese Entwicklung aufzuhalten, bedarf es auf der einen Seite einer Transformation unseres Lebensstils. Auf der anderen Seite muss aber auch das Wirtschaften ökologischer werden. Sei es ein verantwortungsbewusster Umgang mit Ressourcen oder die Entwicklung von ökologischen Dienstleistungen oder Produkten – fĂŒr diese Transformationen benötigen wir Unternehmen. Als Deutsche Umwelthilfe suchen wir daher seit 1975 den Kontakt zu Unternehmen.

KYOCERA: Nun ist das Ziel eines Wirtschaftsunternehmens zunĂ€chst einmal die Maximierung des Gewinns. Passen die Interessen von Wirtschaftsunternehmen und Umweltschutzorganisation daher ĂŒberhaupt zusammen?

KĂ€chele: Wir stellen durchaus fest, dass immer mehr Unternehmen sich dieser Verantwortung bewusst sind. In den GesprĂ€chen, die ich mit GeschĂ€ftsfĂŒhrern fĂŒhre, erkenne ich auch eine ernsthafte Absicht, die ökologische Transformation voranzutreiben. Ich glaube aber, dass oft die Annahme vorherrscht, dass Wachstum immer auch mit einem erhöhten Ressourcenverbrauch einhergehen muss. Diese Denkweise halte ich fĂŒr falsch: Unternehmen mĂŒssen vielmehr darauf abzielen, dass neue Produkte, Prozesse oder Lösungen weniger Ressourcen verbrauchen. Wir unterstĂŒtzen Unternehmen mit Beratungs- und Dialogangeboten, solche Wege zu finden.

KYOCERA: Wir Deutschen sehen uns ja gerne als Weltmeister im Klimaschutz. Wie schÀtzen Sie den Standort Deutschland in Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit ein?

KĂ€chele: Insbesondere was die Politik betrifft, bin ich mittlerweile eher ernĂŒchtert. Hier haben wir in den vergangenen Jahren stark nachgelassen und setzen auf falsche Technologien. Gleichzeitig gibt es aber sehr viele Unternehmen, die ĂŒber kluge Innovationen verfĂŒgen. Am Ende entscheiden aber die Verbraucher: Hier sehe ich es als einen wesentlichen Aspekt unserer Arbeit an, AufklĂ€rungsarbeit zu leisten. Dabei ist die Welt nicht mit dem erhobenen Zeigefinger zu retten. Natur-, Umwelt- und Klimaschutz braucht in der Demokratie Akzeptanz, Begeisterung und die Bereitschaft vieler Menschen, mitzumachen. Dazu mĂŒssen wir Spaß am Tun und Aussicht auf Erfolg vermitteln können. Aus diesem Grund sind Kooperationen, wie wir sie mit KYOCERA pflegen, so wichtig. Mit dem Engagement im Rahmen des Projekts Lebendige FlĂŒsse oder dem KYOCERA NATOUR-GUIDE können wir die Erfolge von Naturschutz und der Übernahme von Unternehmensverantwortung vermitteln und so die Belegschaft als Multiplikator gewinnen.

KYOCERA: Das bringt uns direkt zum Thema Corporate Social Responsibility (CSR). Wie glaubwĂŒrdig kann das Umweltengagement eines Unternehmens tatsĂ€chlich sein?

KĂ€chele: Es gibt verschiedene Ebenen, wie das Thema CSR in den Unternehmen verankert ist. Unternehmen, die das Thema Nachhaltigkeit ausschließlich ĂŒber Kommunikations- oder Marketingzwecke inszeniert, sind fĂŒr mich sehr nahe am Green Washing. Wer CSR ernsthaft betreiben möchte, sollte seine Veranwortung auf zwei SĂ€ulen stellen. Die erste ist, dass Unternehmen ein bestimmtes Budget fĂŒr das Allgemeinwohl bereitstellen und somit entsprechende AktivitĂ€ten fördern. Viel wichtiger ist jedoch die zweite SĂ€ule: Diese betrifft das KerngeschĂ€ft bzw. die Prozesse in einem Unternehmen. Dazu mĂŒssen sich Organisationen ĂŒber ihre CO2-Bilanz bewusst werden. Im Mittelpunkt steht hier die Frage, welchen Einfluss Produktions-, BĂŒro- oder Lieferprozesse auf die Umwelt haben und wie sich dieser Einfluss reduzieren lĂ€sst.

KYOCERA: Wie viele Unternehmen gehen denn diesen Weg?

KÀchele: Wir stellen durchaus fest, dass die Anzahl der innovationsgetriebenen Unternehmen zunimmt. Immer mehr Entscheider treiben die von mir angesprochene Nachhaltigkeitstransformation voran. Dieses zeigt mir, dass ökologisches und ökonomisches Denken sehr gut zusammenpasst und nachhaltig orientierten Unternehmen die Zukunft gehört, weil diese wettbewerbsfÀhiger sind. Hierzu tragen wir auch mit unserer Arbeit bei. Dazu gehört es auch, manchmal unbequem zu sein.

KYOCERA: Damit spielen Sie auf Dieselgate an. Dies hat Ihnen viel Kritik eingebracht. So wird die Deutsche Umwelthilfe u.a. als Abmahnverein tituliert. Wie gehen Sie mit dieser Kritik um?

KĂ€chele: Dieser Vorwurf trifft auf unsere Arbeit nun wirklich nicht zu. Da die staatlichen Behörden in der Regel umweltbezogene Verbraucherschutzregelungen nicht kontrollieren und VerstĂ¶ĂŸe bestrafen, kontrolliert die DUH stichprobenartig den Vollzug von Gesetzen und Verordnungen mit Umweltbezug. Die DUH versteht sich damit als Anwalt des Verbrauchers. Die DUH ist damit mitverantwortlich, dass umweltbezogene Verbraucherschutzvorschriften tatsĂ€chlich von Handel und Industrie eingehalten werden und dass der Verbraucher darauf vertrauen kann, dass Produkte, die ihm angeboten werden, auch das halten, was versprochen wird.

KYOCERA: Wie kann der Gesetzgeber generell ökologisches Handeln von Unternehmen bzw. diese VerhaltensÀnderung fördern?  

KĂ€chele: Wir brauchen Gesetze, hohe Grenzwerte und eine wirksame Kontrolle, um Natur, Umwelt und Klima zu schĂŒtzen. Diese Gesetze werden Politiker aber nur dann gegen harte Lobbyinteressen beschließen, wenn Sie wissen, dass sie das Wahlvolk auf ihrer Seite haben. Wer die Menschen motivieren, begeistern und mobilisieren kann, wird mit seinen Anliegen auch von der Politik ernst genommen. Umweltschutz muss daher ein wichtiges politisches Thema bleiben. Dazu muss man einerseits aufrĂŒtteln, skandalisieren und den Finger in die Wunde legen, andererseits aber auch Spaß an der Umsetzung von erfolgreichen Alternativen vermitteln. Ein Spagat fĂŒr alle Institutionen, die sich fĂŒr Klima-, Natur- und Umweltschutz engagieren. Deswegen freuen wir uns ĂŒber langfristige Partnerschaften und Aktionen, wie wir sie mit KYOCERA pflegen: Auf diese Weise können wir auch zeigen, dass eine nachhaltige Unternehmensausrichtung und GeschĂ€ftserfolg Hand in Hand gehen.

KYOCERA: Herr KĂ€chele, vielen Dank fĂŒr das GesprĂ€ch.

 

 

DER KYOCERA NATOURGUIDE - LEBENDIGE FLÜSSE ERLEBEN

Gemeinsam mit der DUH und Manuel Andrack hat KYOCERA einen WanderfĂŒhrer der besonderen Art herausgebracht: Den KYOCERA NATOUR-GUIDE. Darin finden Wanderfreunde 15 StreckenvorschlĂ€ge, mit denen sich die lebendigen FlĂŒsse entdecken lassen.

 

 

 


Was geschieht eigentlich mit leeren Tonerkartuschen?

Dank PRINT GREEN werden nur die derzeit unvermeidbaren Emissionen angegangen, die bei der Rohstoffgenerierung, der Herstellung, dem Transport, der Nutzungsphase und der Verwertung eines Druck- und Multifunktionssystems bzw. eines Toners entstehen. Dabei handelt das Unternehmen nach dem Grundsatz “Vermeiden vor Vermindern vor Kompensieren“.

Zur ökologischen Produktverantwortung gehört bei KYOCERA auch die RĂŒcknahme der Verbrauchsmaterialien. Um eine sachgemĂ€ĂŸe Entsorgung zu garantieren, bietet das Unternehmen seinen Kunden ein kostenfreies Entsorgungssystem an. Über eine eigens eingerichtete Online-Plattform können Kunden je nach Aufkommen sowohl Einzeltoner zurĂŒckgeben, als auch ĂŒber Sammelboxen die Toner zurĂŒckfĂŒhren. Die zurĂŒckgenommenen Toner- und ResttonerbehĂ€lter werden rohstofflich verwertet. Die leeren KYOCERA Tonerboxen werden dafĂŒr nach der Sammlung geschreddert und das so entstehende Kunststoffgranulat wird dem Wertstoffkreislauf zugefĂŒhrt.

 

Das ECOSYS-Konzept

Insgesamt bestehen KYOCERA Tonerboxen im Vergleich zu herkömmlichen Tonerkartuschen aus nur vier Komponenten, wÀhrend vergleichbare Systeme anderer Hersteller aus bis zu sechzig Einzelteilen zusammengesetzt sind. Aufgrund des niedrigen Energieverbrauchs, langlebiger Technik und dem Originaltoner-Konzept sind KYOCERA-Systeme besonders umweltfreundlich.

In einem umfangreichen Marathontest hat die Fachzeitschrift FACTS den KYOCERA-Laser­druck­er ECOSYS P5021cdw sowie drei Wet­tbe­werbsmod­elle verglichen. 100.000 Seit­en druck­te die FACTS auf jedem Sys­tem, weit mehr als fĂŒr Mod­elle in dieser Preisklasse ĂŒblich ist. Das Resul­tat: der KYOCERA Dauer­lĂ€ufer kon­nte in allen Punk­ten seine Mit­be­wer­ber abhĂ€n­gen.

Der KYOCERA ECOSYS P5021cdw zeigte dabei von der ersten bis zur let­zten Seite nicht nur eine sehr gute Druck­qual­itÀt, son­dern arbeit­ete auch am schnell­sten. Beson­ders deut­lich war der Unter­schied bei der ent­stande­nen Abfall­menge: Dank des ECOSYS-Ver­pack­ungskonzepts, in dessen Rah­men nur recy­clingfÀhige Kar­ton­age einge­set­zt wird, ist diese im Ver­gle­ich zum Wet­tbe­werb um 75 Prozent geringer.

Weitere Informationen gibt es hier.

ECOSYS IM FACTS-TEST

 


Auf kleiner Flamme: Wie die KYOCERA-Kocher zum Erhalt des Regenwalds beitragen

 

Oben auf dem Lirhanda Hill stehend, hoch ĂŒber dem Kakamega-Regenwald, kann sich der Besucher Kenias nicht vorstellen, dass der Wald verschwindet. Um rechtzeitig zum Sonnenaufgang auf der runden Kuppe zu sein, muss man um 5 Uhr morgens mitten im Wald den schmalen Pfad hochsteigen, der zwischen WĂŒrgefeigen, WacholderbĂ€umen, Elgon-, Teak- und MammutbĂ€umen steil bergan fĂŒhrt. Die BĂ€ume scheinen den Himmel zu berĂŒhren, und nur flackerndes Taschenlampenlicht verhindert einen Sturz ĂŒber ihre knorrigen Wurzeln. Rechts und links im Unterholz raschelt, grunzt und grollt es, ab und zu leuchten phosphoreszierende Augen durch die BlĂ€tter. Gehören sie einem Leoparden oder doch nur einem kleinen Dikdik, einer hundegroßen Antilope?

"Die Menschen denken, er sei unendlich"

Dann öffnet sich auf einmal der Pfad und die Bergkuppe des Lirhanda Hill liegt grasbewachsen in der aufgehenden Sonne. KĂŒhe grasen zwischen einzelnen niedrigen BĂ€umen. Der endlos scheinende Wald erstreckt sich jetzt zu unseren FĂŒĂŸen. „Kein Wunder, dass die Menschen denken, er sei unendlich und unerschöpflich“, sagt Anton Espira. „Wieso sollte er verschwinden?“, umschreibt der kenianische Biologe das Problem. Er hat sich dem Schutz des Waldes verschrieben. Kakamega ist das Überbleibsel des Regenwaldes in Kenia, einst bedeckte der tropische Wald das gesamte Ă€quatoriale Afrika. Er liegt gleich neben dem Siaya-Distrikt, in dem KYOCERA das Tembea-Projekt unterstĂŒtzt.

UnzĂ€hlige schwarze Wipfel lugen wie ZipfelmĂŒtzen aus dem wabernden FrĂŒhnebel. Das Kreischen von Affenhorden schwillt wellenförmig an und wieder ab und mit der aufgehenden Sonne ertönt immer lauter das Zwitschern der Vögel. Der Kakamega-Wald ist seit 1930 um fast 50 Prozent geschrumpft. Im Vergleich zu 1900, als er weite Teile des Westens von Kenia bedeckte, stehen nur noch 10 Prozent. Wenn das so weitergeht, ist der Wald bald unwiederbringlich verloren. Ökologisch ist das eine Katastrophe: Viele Pflanzen und Tierarten kommen in Kenia nur hier vor, Affen, Schmetterlinge, Orchideen oder Heilpflanzen. Die Kenianer leben seit Jahrhunderten symbiotisch mit ihrem Wald. Mit seinen Pflanzen behandeln sie Krankheiten wie Krebs, Asthma und Malariaund zelebrieren Rituale mit dem Gift der Pilze.

"Man muss ihr Leben verbessern, um Traditionen zu Àndern"

Vor allem aber befeuern sie mit dem Holz ihre Kochstellen. Doch nie wurde mehr genutzt, als nachwuchs. Aber etwas hat sich verÀndert. Die Region ist jetzt eines der am dichtesten besiedelten lÀndlichen Gebiete der Erde. Die kenianische Regierung schu?tzt den Wald mit Gesetzen.

Doch mehr als 60 Prozent der Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze. „Frauen, die Holz aus dem Wald holen und verkaufen, um das Überleben ihrer Familie zu sichern, können nicht gezwungen werden, u?ber das Schicksal des Waldes nachzudenken. Man muss ihnen helfen, den Brennholzverbrauch einzudĂ€mmen. Aber zugleich muss sich ihr Leben verbessern, sonst Ă€ndern sie ihre Tradition nicht“, sagt Espira.Der Wald steht fĂŒr das, was ĂŒberall in Kenia geschieht. Der Brennholzverbrauch richtet in allen Landesteilen großen Schaden an. Die traditionellen 3-Steine-Kochstellen verbrauchen durch ihre offenen Feuer viel Holz.

Das KYOCERA Klimaschutz-Projekt im Video

„Stirbt der Wald, sterben auch wir“

Zu dem Brennstoff gibt es erst mal keine Alternative, denn Strom gibt es in den HĂŒtten der Menschen auf dem Land so gut wie nie. Gas oder Öl sind unerschwinglich. Die derzeit beste Lösung sind energieeffiziente Öfen, die bis zu 50 Prozent weniger Holz benötigen. Aus Mangel an Ackerland roden die Bauern aber auch die WĂ€lder, um neue Felder zu erschließen. Illegaler Einschlag von Tropenholz tut ein Übriges, oft gedeckt von Politikern, die daran Geld verdienen.Durch die Abholzung wird der Wassermangel in dem ohnehin vielerorts zu trockenen Land verschĂ€rft, ohne BĂ€ume wird auch der Ackerboden weggeschwemmt oder verweht.

Die Abholzung geschieht aus Not und oft wider besseres Wissen, aus Mangel an Alternativen. Nur wenn den Kenianern andere Möglichkeiten aufgezeigt werden, kann die Abholzung gestoppt werden – Alternativen wie die holzsparenden Öfen des Tembea-Projektes, die zugleich Jobs schaffen, als Alternative oder ErgĂ€nzung zur Landwirtschaft.

Die Anwohner des Kakamega-Waldes versuchen mit zahlreichen Projekten, ihren bedrohten Wald zu retten. Anwohner können Setzlinge aus dem Wald kaufen, die sie großziehen und verkaufen. Ein kleiner Betrieb produziert Medikamente aus Waldpflanzen. Wilburforce Goodluck, ein großgewachsener 54-JĂ€hriger mit weißem Bart, fĂŒhrt seit 30 Jahren Touristen und Kenianer durch den Wald. Er kennt jeden Baum, jedes Tier, jede Heilpflanze. „Stirbt der Wald, sterben auch wir“, sagt der glĂ€ubige Christ ernst.

Unten, auf dem Pfad zwischen den RiesenbĂ€umen, ertönen auf einmal laute Stimmen: SchĂŒler in blauen Uniformen zeigen auf blĂŒhende Orchideen, die oben in den BĂ€umen hĂ€ngen. Dazwischen hĂŒpfen schwarz-weiße Colobus-Affen. Die nĂ€chste Generation lernt hier, wie wichtig BĂ€ume fĂŒr ihr eigenes Leben sind und wie faszinierend die BiodiversitĂ€t eines Regenwaldes ist.

Weitere Informationen und HintergrĂŒnde zum Projekt sowie Reportagen gibt es auf unserer Website www.printgreen.kyocera.de.


Ein Blick auf das KYOCERA-Klimaschutzprojekt in Kenia

2013, also ziemlich genau zu dem Zeitpunkt, als die Zusammenarbeit mit KYOCERA PRINT GREEN begann, durfte ich das Klimaschutzprojekt „Weniger Abholzung des Regenwaldes dank effizienten Kochern“ persönlich besuchen. Damals hatte ich gerade bei myclimate angefangen. Die Aufgabe dort hatte mich von Beginn an begeistert. Vorher hatte ich wenig BerĂŒhrungspunkte mit der Arbeit in einer NGO. NatĂŒrlich konnte ich mich vollkommen mit dem großen Ziel identifizieren, einen wirkungsvollen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel zu leisten. Genau wie viele unserer Partner oder Menschen, denen ich von meiner TĂ€tigkeit erzĂ€hlte, hatte ich aber noch viele Fragen. Warum unterstĂŒtzen wir Projekte, die so weit von den Orten entfernt liegen, an denen unsere Emissionen entstehen? Was bedeuten effiziente Kocher? Welche Wirkung kann es schon haben, eine eher primitiv wirkende Technologie zu fördern? Mein Besuch in Kenia hat mir nicht nur diese Fragen beantworten können. Seitdem sehe ich tatsĂ€chlich die Welt etwas mit anderen Augen.

Der Aufbau des Projektes ist relativ simpel erklĂ€rt. Im SĂŒdwesten Kenias, in der Region Siaya, ist das Leben sehr dörflich. Die Dörfer erstrecken sich rund um den Kakamega-Regenwald, das letzte Überbleibsel des Kongoregenwaldes auf kenianischem Boden. Eine zentrale Stromversorgung gibt es nicht. Das Land ist schön, grĂŒn und Ă€ußerst fruchtbar. Jede Familie hat dementsprechend Land, das sie bewirtschaftet. Sonstige Einkommensmöglichkeiten sind aber rar, die lokale Wirtschaft ist aufgrund ihrer Struktur und Lage wenig angebunden und schwach. Um die ganz elementaren GrundbedĂŒrfnisse Essen und Trinken zu decken, kochen die Familien Mahlzeiten und Wasser noch auf offenen Feuerstellen. Das ist allerdings nicht so eine romantische Angelegenheit wie bei einer Klassenfahrt, sondern ein beißend-rauchiger Vorgang. Dieser findet in separaten, wenig belĂŒfteten HĂŒtten statt und wird von Frauen im Beisein ihrer jĂŒngeren Kinder betrieben.

 

Gut fĂŒrs Klima...

Im Rahmen des Projektes wird diesen Familien der „Einbau“ einer effizienten Kochstelle angeboten. Der Preis dafĂŒr schien mir lĂ€cherlich gering, wĂŒrde zu normalen Konditionen aber eine große Investition fĂŒr die betreffenden Familien bedeuten, deren Zusatzeinkommen gering und vor allem Ă€ußerst unregelmĂ€ĂŸig ist. Jede effiziente Kochstelle mindert aber den Bedarf an Brennholz um rund die HĂ€lfte. 50 Prozent weniger verbranntes Holz bedeutet pro Jahr eine signifikante Einsparung von CO2, wir reden da von ĂŒber 2 Tonnen CO2 pro Kochstelle pro Jahr.

Diese Rechnung geht fĂŒr das Klima auf. Daher geben wir dieser Einsparung einen Wert, der gegen Emissionen angerechnet wird, die z. B. in Deutschland bei der Herstellung, Nutzung und Austausch eines Toners entstehen. Diese „Anrechnung“ ermöglicht es, dass ein einheimisches Projektteam vor Ort operativ sein und die Kochstellen zu einem geringeren Preis anbieten kann. Die Investition ist fĂŒr die Familie immer noch hoch, aber perspektivisch sinnvoll, wodurch die Nachfrage mittlerweile sehr hoch ist. So gut (fĂŒr das Klima), so einfach.

 

... noch besser fĂŒr die Menschen

Wirklich beeindruckt haben mich aber die unzĂ€hligen positiven Effekte, die mit dem Einbau dieser Kochstellen verbunden sind. Da ist einmal die Situation innerhalb der jeweiligen Familie. Auch wenn die „Technologie“ dahinter im Prinzip keine eigentliche ist, ist ihr Effekt bemerkenswert. In einer HĂŒtte, wo noch traditionell gekocht wurde, habe ich es kaum fĂŒnf Minuten ausgehalten. Der allgegenwĂ€rtige Rauch beißt in Nase und Augen. Die Option, außerhalb eines GebĂ€udes zu kochen, ist keine, schließlich regnet es viel zu hĂ€ufig. In den HĂŒtten mit effizienten Kochstellen lĂ€sst es sich hingegen gut aushalten. Dass sich dadurch erheblich positive Effekte auf die Gesundheit der Frauen und Kinder einstellen mĂŒssen, sprang mir sofort ins Auge.

Bei der Fahrt durch die Dörfer sieht man immer Frauen und Kinder mit riesigen HolzbĂŒndeln. Teils sind diese kilometerweit unterwegs, denn der Baumbestand außerhalb des Regenwaldes ist rar. Der Wald selbst ist geschĂŒtzt. Eine Holzentnahme dort ist sehr riskant, da die Strafen hoch sind und bis zu GefĂ€ngnis reichen können. Weniger Holzbedarf bedeutet also weniger Zeitaufwand fĂŒrs Sammeln. Zeit, die sich anderweitig viel sinnvoller investieren lĂ€sst.

Trotz Liebe zur Tradition unterscheiden sich die Ziele und Ambitionen aller Menschen, mit denen ich sprechen durfte, wenig von den eigenen: arbeiten, die eigene Lage absichern, den eigenen Lebensstandard verbessern und nicht zuletzt den eigenen Kindern ein gutes, weniger entbehrungsreiches Leben ermöglichen. Durch das Projekt gewinnen die Nutzer dafĂŒr Zeit – Zeit fĂŒr Handwerk, Ackerbau, die „Vermarktung“ der eigenen Produkte oder fĂŒr eigene GeschĂ€ftsmodelle.

DarĂŒber hinaus ist eine komplette Wertschöpfungskette vor Ort entstanden. Der Ton fĂŒr die Kochstellen wird vor Ort gewonnen und von heimischen Töpferinnen weiterverarbeitet. Die Installation erfolgt durch lokal ausgebildete Handwerker. Es braucht Fahrer, Buchhalter und weitere Angestellte, um das gewaltig große Projekt zu stemmen. Mittlerweile arbeiten mehr als 500 Menschen direkt oder als Dienstleister fĂŒr das Projekt. 260.000 Menschen profitieren direkt in ihrem Leben von dem Projekt.

?Vidoereportage zu KYOCERA PRINT GREEN

Vor Ort versus global?

Nach nur wenigen Tagen und vielen GesprĂ€chen mit den Menschen vor Ort wurde mir bewusst, was sich durch ein solches Projekt erreichen lĂ€sst. Klimaschutz, messbar und jĂ€hrlich kontrolliert, ist die eine Seite der Medaille. Die Entstehung und Förderung eines solchen Ökosystems mit vielen greifbaren Vorteilen fĂŒr die Menschen ist die eigentliche Kraft hinter einem solchen Projekt. Ein Projekt, das ohne die Kompensationsgelder nicht möglich wĂ€re, da schlicht und ergreifend die Investitionsmittel fĂŒr den Aufbau, die Vermarktung und die nutzergerechte Preisgestaltung fehlten. Das unterscheidet diese Projekte in Kenia oder andernorts in sich entwickelnden LĂ€ndern von Maßnahmen hier bei uns vor Ort.

Auch bei uns passiert vieles und es bleibt unsere Verantwortung, unser Leben und unser Wirtschaften umwelt- und klimabewusster zu gestalten. Auch hier gÀbe und gibt es auch mögliche Projekte, deren Umsetzung tatsÀchlich an einer mangelnden Wirtschaftlichkeit oder Investitionssicherheit scheitert. Diese könnte man mit Hilfe freiwilliger Kompensationsgelder zu decken versuchen. Nur wÀre der Mitteleinsatz ungleich höher, und diese positiven Nebenwirkungen auf Mensch und Umwelt blieben aus.

Ich sehe unsere Verantwortung als Personen, als Wirtschaft und als Gesellschaft darin, unsere eigenen Emissionen so weit wie möglich zu senken oder zu vermeiden. FĂŒr die Emissionen, die wir nicht vermeiden können, heißt es, Verantwortung zu ĂŒbernehmen und sie anderweitig auszugleichen. Wenn wir durch diese UnterstĂŒtzung nicht nur dem Klima helfen, sondern Menschen in anderen LĂ€ndern die Hand reichen, die eigene Lebenssituation eigenstĂ€ndig zu verbessern, dann erreichen wir deutlich mehr. Und wir kommen unserer Verantwortung nach, schließlich sind wir fĂŒr einen grĂ¶ĂŸeren Teil des Problems Klimawandel verantwortlich. Auf der anderen Seite leiden gerade die Menschen rund um den Äquator in stĂ€rkerem Maße an dessen Auswirkungen.

Über dem Dach des Waldes

Diese ZusammenhĂ€nge sind mir vor Ort in Kenia deutlich bewusster geworden. FĂŒr solche Gedanken gibt es dort im Übrigen einen großartigen Ort: ein kleiner, vielleicht 100 Meter hoher HĂŒgel mitten im erwĂ€hnten Kakamega-Regenwald. Dieser eröffnet einen fantastischen Blick auf den Wald, der durch das Projekt ebenfalls geschĂŒtzt wird. Wen es einmal in die Region verschlagen sollte, dem kann ich diesen Ort nur ans Herz legen, ebenso wie einen Besuch und ein GesprĂ€ch mit den Leuten vor Ort. Wandel lĂ€sst sich erleben. Das Bewusstsein, diesen Wandel als verantwortungsbewusstes Unternehmen und verantwortungsvoller Konsument mit angestoßen zu haben, motiviert mich bis heute.


Respect the divine and love people

Der Ursprung der Unternehmenskultur der KYOCERA-Gruppe liegt in der Lebensphilosophie von Dr. Kazuo Inamori, GrĂŒnder der KYOCERA Corporation. Die Verpflichtung zur Fairness und das Handeln in Übereinstimmung mit den grundlegendsten ethischen und moralischen Werten sowie sozialen Normen bilden dafĂŒr die Grundlage. Bereits mit der GrĂŒndung des Unternehmens, basierend auf dem Unternehmensmotto „Respect the Divine and Love People“, hat die KYOCERA-Gruppe alle UnternehmensaktivitĂ€ten auf drei SĂ€ulen des Zusammenlebens (Living Together) ausgerichtet:

  • Koexistieren mit unserer Gemeinschaft
  • Koexistieren mit der globalen Gesellschaft
  • Koexistieren mit der Natur

„Mit unserer Philosophie arbeiten wir daran, unser gesellschaftliches Engagement zu fördern, Beziehungen des gegenseitigen Vertrauens aufzubauen und ein nachhaltiges Wachstum anzustreben. Gleichzeitig ist KYOCERA bestrebt, zur gesunden Entwicklung der Gesellschaft beizutragen“, erklĂ€rt Daniela Matysiak, CSR-Managerin bei KYOCERA Document Solutions Deutschland.

Laut Dr. Inamori sollte ein Unternehmen nĂ€mlich nicht nur sozial, sondern auch umweltfreundlich handeln. Dementsprechend bekennt sich die gesamte KYOCERA-Gruppe zum Umweltmanagement und zu Zielen einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung und ist bestrebt, die Ziele von Ökologie und Ökonomie zu verbinden. Der weltweit renommierte Kyoto-Preis ist nur ein Beispiel, das sich aus dieser Philosophie ableitet: Von Dr. Inamori gegrĂŒndet, zeichnet der Kyoto-Preis jĂ€hrlich herausragende Leistungen in den Kategorien Hochtechnologie, Grundlagenforschung sowie Kunst und Philosophie mit jeweils 50 Millionen Yen (ca. 300.000 Euro) aus.

Außerdem ergreift die KYOCERA-Gruppe ökologische und wirtschaftliche Initiativen zur GewĂ€hrleistung einer nachhaltigen Entwicklung, wobei besondere Anstrengungen im Bereich der Energieeinsparung und des Klimaschutzes unternommen werden. So sind an den Hauptstandorten Solarstromerzeugungsanlagen auf DĂ€chern und energiesparende GerĂ€te installiert. In einigen japanischen Niederlassungen wachsen „grĂŒne VorhĂ€nge“ ĂŒber Fenster und AußenwĂ€nde und sorgen so fĂŒr eine natĂŒrliche KĂŒhlung und Sonnenschutz. Als Anerkennung fĂŒr diese BemĂŒhungen erhielt KYOCERA 2017 zum achten Mal in Folge den Award for Global Warming Prevention Activities des japanischen Umweltministeriums.

 


KYOCERA NATOUR-GUIDE: Wandern im Nationalpark Unteres Odertal

Das Projekt "Lebendige FlĂŒsse" setzte sich deutschlandweit fĂŒr den FliessgewĂ€sserschutz ein. KYOCERA unterstĂŒtzt dieses Engagement seit vielen Jahren. Um zu zeigen, was im Rahmen von Lebendigen FlĂŒssen alles erreicht wurde, haben wir gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe den KYOCERA NATOUR-GUIDE herausgebracht. Darin stellen wir deutschlandweit 15 Wanderungen entlang renaturierter FlĂŒsse fĂŒr AnfĂ€nger und geĂŒbte Wanderer vor. Der Autor Manuel Andrack hat den NATOUR-GUIDE maßgeblich mitgestaltet und ist fĂŒnf der Strecken persönlich abgewandert.

Manuel Andrack gibt Wandertipps

Eine dieser Strecken fĂŒhrt durch den Nationalpark Unteres Odertal?. Dessen HerzstĂŒck ist seine faszinierende Auenlandschaft: Große Polderwiesen bieten Lebensraum fĂŒr vielfĂ€ltige Tier- und Pflanzenarten. Zugvögel, die nach Spanien weiterziehen, machen Zwischenstation und der Eisvogel hat hier seine Heimat gefunden. Die Oder - und das ist einzigartig in Deutschland - darf sich im Nationalpark so richtig breitmachen und die Auen fluten. Ein "Hauch von Wildnis" ist bei der Erkundung zu verspĂŒren und in Hochzeiten muss das Boot oder sogar der Taucheranzug herhalten. Belohnt wird das Ganze mit einem Panoramablick bis in die polnischen Berge. Das untere Odertal ist nĂ€mlich auch das erste grenzĂŒberschreitende Großschutzgebiet mit Polen, die Verwaltungen arbeiten eng zusammen.

Manuel Andracks Wanderbericht von der Oder gibt es auf www.natourguide.kyocera.de zu lesen. Zudem steht der komplette WanderfĂŒhrer hier zum kostenfreien Download zur VerfĂŒgung.

?Das ist der KYOCERA NATOUR-GUIDE

 


Neue A3-Multifunktionssysteme von KYOCERA

KYOCERA Document Solutions hat eine neue Serie von A3-Multifunktionssystemen in den Markt eingefĂŒhrt. Die neuen Farbmodelle TASKalfa 2553ci, TASKalfa 3253ci, TASKalfa 4053ci, TASKalfa 5053ci und 6053ci sowie die monochromen Systeme TASKalfa 5003i und TASKalfa 6003i bauen auf dem Erfolg der bestehenden TASKalfa-Reihe auf und ĂŒberzeugen mit verbesserter Benutzerfreundlichkeit und höchster Datensicherheit.

Die neuen Multifunktionssysteme sind die perfekte Lösung fĂŒr BĂŒros, die eine leistungsstarke Lösung fĂŒr die Dokumentenverarbeitung benötigten. Mit einer Druck- oder Kopiergeschwindigkeit von bis zu 60 / 55 Seiten in Schwarz-Weiß / Farbe und einer maximalen Scangeschwindigkeit von 220 Bildern pro Minute in Farbe können die neuen Systeme in nahezu jedem Unternehmen eingesetzt werden.

Vor dem Hintergrund der DSGVO, die Mitte 2018 in Kraft getreten ist, wurden bei der Entwicklung dieser neuen Serie zahlreiche neue Sicherheitsfunktionen eingebaut. So ist das Data Security Kit jetzt standardmĂ€ĂŸig integriert, das System ist zusĂ€tzlich durch TPM (Trusted Platform Module) und Secure Boot geschĂŒtzt. Dadurch wird das Eindringen von nicht-autorisierter Firmware verhindert. Die Funktion Run-Time Integrity Check (RTIC) ĂŒberprĂŒft regelmĂ€ĂŸig die ValiditĂ€t der Firmware wĂ€hrend der Benutzung. Im Fall einer manipulierten Firmware wird das System angehalten und eine Fehlermeldung ausgegeben.

Das vollfarbige Touchscreen-Panel mit einer GrĂ¶ĂŸe von 25,6 cm (10,1 Zoll) sorgt fĂŒr eine komfortable Bedienung. Mit Hilfe eines AnnĂ€herungssensors wird die Wartezeit vor dem System verkĂŒrzt, denn beim NĂ€hertreten des Anwenders schaltet die Maschine bereits in den Bereitschaftszustand.

"Sicherheit hat fĂŒr Unternehmen zunehmend oberste PrioritĂ€t. In Kombination mit verbesserter Benutzerfreundlichkeit und wirtschaftlicher ZuverlĂ€ssigkeit ist die neue TASKalfa-Serie ideal fĂŒr Kunden, die Dokumente effizient digitalisieren möchten", erklĂ€rt Bernhard Koll, Produkt Manager bei KYOCERA Document Solutions.

 

Weitere Informationen zu den Produkten finden Sie auf unserer Website.
 

 


KYOCERA-Kunden haben 135.000 Tonnen CO2 kompensiert

Seit Mai 2013 bietet KYOCERA seinen Toner klimaneutral an. Erreicht wird dies durch eine Investition in ein Klimaschutzprojekt in Kenia, in dessen Rahmen in der Siaya-Region effiziente Haushaltskocher produziert und installiert werden. Auf diese Weise konnten nicht nur 135.000 Tonnen CO2 kompensiert werden – auch die Lebensbedingungen von ĂŒber 255.000 Menschen wurden im Rahmen des Projekts verbessert. So sind die neuen Haushaltskocher wesentlich effizienter, benötigen bis zu 50 Prozent weniger Feuerholz und setzen zugleich deutlich weniger Ruß frei als die sonst in Siaya ĂŒblichen Drei-Steine-Feuerstellen, was zu einer signifikanten Verbesserung der InnenraumluftqualitĂ€t beitrĂ€gt.

Zu diesem Erfolg tragen dementsprechend alle Kunden bei, die KYOCERA-Originaltoner verwenden. Das Beste: Unternehmen bzw. Organisationen können ĂŒber die von ihnen kompensierte CO2-Menge ein Zertifikat erhalten. Mehrere Kunden haben dies bereits in Anspruch genommen – darunter zum Beispiel der Rheinkreis Neuss, der seit Projektbeginn 97 Tonnen CO2 kompensiert hat oder die Vereinte Evangelische Mission (VEM), die 5,33 Tonnen CO2 kompensiert hat.

mylimate und KYOCERA verschicken Zertifikate

„Wir haben das PRINT GREEN Programm vor fast 6 Jahren aufgesetzt. Wir freuen uns, dass wir seitdem in Kenia viel bewegen konnten und natĂŒrlich auch, dass der klimaneutrale Toner bei Kunden und Partnern so gut aufgenommen wird“, erklĂ€rt KYOCERA CSR-Managerin Daniela Matysiak. „Als Dankeschön haben wir uns eine besondere Aktion ĂŒberlegt: Kunden, die große Projekte mit uns realisiert haben, erhalten in den kommenden Wochen eine Urkunde ĂŒber ihren Beitrag. Wir hoffen somit zusĂ€tzliche Aufmerksamkeit fĂŒr das Projekt und natĂŒrlich auch fĂŒr das Thema Klimaschutz beim Drucken und Kopieren zu erzielen“.

Wer sich darĂŒber hinaus noch weiter engagieren möchte, kann seine eigesetzten Druck- und Multifunktionssysteme durch eine einmalige Investition klimaneutral stellen. Wie dies genau funktioniert, wird auf der PRINT-GREEN-Website www.printgreen.kyocera.de erklĂ€rt. Hier gibt es auch weitere Einblicke in das Kocherprojekt. Vorbeischauen lohnt sich also!

KYOCERA PRINT GREEN erklÀrt:


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